Zwölf Bewerberinnen und Bewerber kämpfen um zwei Direktmandate

Zwölf Bewerberinnen und Bewerber kämpfen um zwei Direktmandate

Zwölf Bewerberinnen und Bewerber kämpfen um zwei Direktmandate

Oldenburg. Insgesamt zwölf Bewerberinnen und Bewerber buhlen am Sonntag, 9. Oktober, bei der Landtagswahl in der Stadt Oldenburg um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Im Wahlkreis 62 Oldenburg-Mitte/Süd und im Wahlkreis 63 Oldenburg-Nord/West treten jeweils sechs Kandidatinnen und Kandidaten an. Der Kreiswahlausschuss hat am Freitag, 12. August, unter Vorsitz von Kreiswahlleiterin Dr. Julia Figura getagt und die fristgerecht eingegangenen Unterlagen geprüft. Ergebnis: Alle eingereichten Wahlvorschläge konnten für zulässig erklärt werden.

Demnach bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis 62 Oldenburg-Mitte/Süd:
•    Ulf Prange (SPD), 47 Jahre, Rechtsanwalt
•    Lina Köhl (CDU), 29 Jahre, Pflegedienstleitung
•    Andra Möllhoff (Grüne), 32 Jahre, IT-Projektmanagerin
•    Kerstin Büschen (FDP), 49 Jahre, Angestellte im öffentlichen Dienst
•    Hans-Henning Adler (Die Linke), 72 Jahre, Rechtsanwalt
•    Brigitte May (dieBasis), 74 Jahre, MTA / Rentnerin

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Landtagswahl im Herbst gesucht

Im Wahlkreis 63 Oldenburg-Nord/West gehen ins Rennen:
•    Hanna Naber (SPD), 51 Jahre, Diplom-Pädagogin
•    Dr. Esther Niewerth-Baumann (CDU), 53 Jahre, Rechtsanwältin
•    Lena Nzume (Grüne), 42 Jahre, Soziologin
•    Benno Schulz (FDP), 34 Jahre, Historiker
•    Sonja Manderbach (Die Linke), 45 Jahre, Bildungsreferentin
•    Jette Grotelüschen (Volt), 21 Jahre, Studentin

Anders als die Kandidatinnen und Kandidaten von SPD, CDU, Grüne, FDP und Die Linke, mussten die Bewerberinnen der kleineren und nicht im Niedersächsischen Landtag beziehungsweise im Bundestag mit in Niedersachsen gewählten Abgeordneten vertretenen Parteien mindestens 100 gültige Unterstützungsunterschriften vorlegen. Das ist Brigitte May (dieBasis) und Jette Grotelüschen (Volt) mit der erforderlichen Anzahl an gültigen Unterstützungsunterschriften gelungen. Sie bewerben sich damit um die Erststimme, die darüber entscheidet, wer direkt ins Landesparlament einzieht. Die AfD hat in beiden Wahlkreisen keine Direktkandidatinnen und -kandidaten benannt. Sie bewirbt sich lediglich um die Zweistimme, die dafür ausschlaggebend ist, wie viele Sitze die Parteien erhalten. Auf dem Stimmzettel werden insgesamt 23 Parteien stehen, die der Landeswahlausschuss zur Wahl am 9. Oktober zugelassen hat.

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Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren hatten Ulf Prange (SPD) mit 41,19 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis 62  sowie Hanna Naber (SPD) mit 42,94 Prozent der Erstimmen im Wahlkreis 63 die beiden Direktmandate für Oldenburg gewonnen. Esther Niewerth-Baumann (CDU) war über die Landesliste ihrer Partei ins Parlament eingezogen. Ulf Prange ist seit 2013 Landtagsabgeordneter, Hanna Naber und Esther Niewerth-Baumann gehören dem Landtag seit 2017 an. Hans-Henning Adler saß für Die Linke bereits von 2008 bis 2013 im Landtag.

Zu den rund sechs Millionen Wahlberechtigten in Niedersachsen zählen etwa 129.200 Oldenburgerinnen und Oldenburger. Etwa 6.400 von ihnen sind im Alter von 18 bis unter 21 Jahren und dürfen damit zum ersten Mal bei einer Niedersächsischen Landtagswahl ihre Stimme abgeben. Stichtag für die abschließende Eintragung in das Wählerverzeichnis ist der 28. August. Dann kann der Druck und Versand der Wahlbenachrichtigungsschreiben gestartet werden. Ab dem 5. September können online Briefwahlunterlagen beantragt werden.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg