Rat beschließt Gründung einer Stadionplanungsgesellschaft

Rat beschließt Gründung einer Stadionplanungsgesellschaft

Rat beschließt Gründung einer Stadionplanungsgesellschaft

Oldenburg. Nächster Schritt auf dem Weg zum Stadion-Neubau: Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am Montag, 20. März, mit großer Mehrheit die Gründung einer Stadionplanungsgesellschaft beschlossen. Lediglich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Andreas Sander (Piratenpartei) votierten – wie schon vor drei Wochen beim Grundsatzbeschluss zum Planungseinstieg – dagegen.

Gesellschafterversammlung besetzt

Der Gesellschafterversammlung der GmbH angehören werden Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sowie elf Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates, die die Fraktionen und Gruppen entsenden. Benannt wurden Tim Harms, Oliver Rohde, Ingrid Kruse und Ruth Drügemöller (für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Nicole Piechotta, Bernhard Ellberg und Christina Bernhardt (für die SPD-Fraktion), Christoph Baak und Hans-Georg Heß (für die CDU-Fraktion), Hans-Henning Adler (Fraktion Die Linke) und Jens Lükermann (Gruppe FDP/Volt). Die Planungsgesellschaft wird mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindest-Stammkapital in Höhe von 25.000 Euro ausgestattet.

Neue Zahlen vor endgültiger Entscheidung

Die Stadionplanungsgesellschaft soll mit der Umsetzung sämtlicher planerischer und kaufmännischer Maßnahmen beauftragt werden, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung einer endgültigen Entscheidung des Rates – voraussichtlich im Oktober 2023 – über einen Stadionneubau an der Maastrichter Straße entstehen. Für die Weiterentwicklung der bisher vorliegenden Funktionsplanung sind Kosten in Höhe von 504.000 Euro veranschlagt.

Rat bewilligt 604.000 Euro

Darüber hinaus soll eine klimaneutrale Umsetzung untersucht werden. Außerdem soll ein zeitgemäßes und kreatives Nutzungs- und Betriebskonzept erstellt werden, das aufzeigt, welche weiteren sportlichen Nutzungen, Veranstaltungen und Events neben dem Profi-Fußballsport möglich sind, um weitere wirtschaftliche Potentiale zu heben. Die Kosten für die Untersuchung der Maßnahmen zur Klimaneutralität und die Erstellung eines Nutzungs- und Betriebskonzepts werden mit 100.000 Euro kalkuliert. Zur Finanzierung hat der Rat außerplanmäßige Mehraufwendungen in Höhe von insgesamt 604.000 Euro bewilligt. Auf Basis dieser vertieften Grundlagen werden die bisherige Investitionskalkulation sowie die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen überarbeitet.

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Entscheidungswege verkürzt – Transparenz gewährleistet

Die Stadtverwaltung verspricht sich durch die Gründung einer Stadionplanungsgesellschaft eine höhere Flexibilität, um kurze Entscheidungswege und damit eine schnelle Entscheidungsfindung und Umsetzung gewährleisten zu können. Daneben wird als entscheidender Vorteil die Haftungsbegrenzung auf das Gesellschaftsvermögen gesehen. Dadurch, dass die Gesellschafterversammlung als Aufsichtsgremium aus Mitgliedern des Rates besteht, werden die Steuerungs- und Einflussmöglichkeiten durch die Gesellschafterin Stadt Oldenburg gesichert werden. Um eine möglichst große Transparenz auch für die Öffentlichkeit zu schaffen, wird regelmäßig im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen über die aktuellen Entwicklungen berichtet werden.

Umfangreiche Informationen online abrufbar

Ausführliche Informationen über einen möglichen Stadion-Neubau und das Marschwegstadion sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/stadion-neubau ».

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg