Mit wenig Anlaufzeit und viel Tatendrang

Mit wenig Anlaufzeit und viel Tatendrang
Mit den besten Wünschen zum Start: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übergab Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht die Ernennungsurkunde. Foto: Stadt Oldenburg

Mit wenig Anlaufzeit und viel Tatendrang

Oldenburg. Wenig Anlaufzeit, dafür aber viel Vorfreude – und eine Menge Tatendrang: Denn für Christine-Petra Schacht geht es Schlag auf Schlag. Seit dem vergangenen Sonntag wohnt Oldenburgs neue Stadtbaurätin in der Stadt, an diesem Mittwoch, 1. Februar, hat sie ihre Arbeit an der Spitze des Dezernats für Bauen, Umwelt und Verkehr aufgenommen. „Ich freue mich sehr, jetzt in Oldenburg angekommen zu sein und in meiner Position als Stadtbaurätin starten zu können“, sagt die 57-Jährige, die am 19. Dezember vorigen Jahres mit großer Mehrheit vom Rat zur neuen Stadtbaurätin gewählt worden war.

OB freut sich auf die Zusammenarbeit

In ihrem Dezernat hat Christine-Petra Schacht schon vor ihrem eigentlichen Amtsantritt kurz vorbeigeschaut, Termine abgestimmt, einige der Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und sich im Rathaus von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Ernennungsurkunde aushändigen lassen. Krogmann freut sich auf die Zusammenarbeit mit der gebürtigen Wuppertalerin, die aus der nordrhein-westfälischen Stadt Haan nach Oldenburg gewechselt ist: „Ich bin mir sicher, dass sie aufgrund ihrer großen Fachkompetenz sehr gute Arbeit für Oldenburg leisten und mit ihrer frischen und offenen Art positive Akzente setzen wird. An wichtigen Aufgaben wird es nicht mangeln.“

Dezernat mit rund 750 Mitarbeitenden

In der „Gartenstadt“ Haan war Christine-Petra Schacht Technische Beigeordnete gewesen, was der Position einer Dezernatsleitung entspricht. Zuvor hatte sie als Amtsleiterin in der Stadt Trier fungiert und als studierte Landschaftsarchitektin in Berlin in ihrem Beruf sowie als Leiterin eines Architekturbüros gearbeitet. In Oldenburg leitet sie nun ein Dezernat mit 749 Mitarbeitenden.

Projekte und Ressourcen sichten

Die neue Stadtbaurätin ist sich darüber im Klaren, dass es für sie keine Übergangs- oder Vorbereitungszeit gibt. „Deshalb ist es für mich wichtig, erst einmal in der Oldenburger Stadtverwaltung anzudocken, die dem Baudezernat zugeordneten Ämter kennenzulernen, mir einen Überblick über aktuelle und anstehende Projekte und Prioritäten zu verschaffen und die vorhandenen Ressourcen – sowohl personell als auch finanziell – zu sichten.“ Christine-Petra Schacht möchte möglichst schnell ein Netzwerk mit den Fraktionen, Bürgervereinen, Interessenvertretungen, Gewerbetreibenden, der Wissenschaft sowie der Oldenburger Stadtgesellschaft aufbauen: „Das ist mir ein großes Anliegen, denn nur gemeinsam werden wir die vor uns liegenden Herausforderungen erfolgreich bewältigen.“

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Zukunftsfähig aufstellen

Aus Sicht der neuen Dezernatschefin wird die Arbeit in ihrem Bereich von vielen Themen tangiert, die auch die Bürgerinnen und Bürger bewegen: „Sei es der Zustand der städtischen Infrastruktur inklusive der kommunalen Gebäude oder die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.“ Mobilität, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, aber auch die Gestaltung der Aufenthaltsqualität und die Verfügbarkeit von wohnungsnahen Grünflächen seien maßgebliche Punkte. „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns bei all diesen Themen zukunftsfähig aufstellen. Dies sehe ich als die spannende und herausfordernde Aufgabe für die nächsten Jahre in meinem Kompetenzbereich an“, blickt die Dezernentin voraus. Die schon vorhandenen konzeptionellen Ansätze sieht sie als sehr gute Basis an. Der Rat habe in den vergangenen Jahren wegweisende Beschlüsse gefasst – zuletzt den Klimaschutzplan Oldenburg 2035 – die nun zur Umsetzung gebracht werden müssten.

Oldenburg auch im Regen reizvoll

Ihre ersten Eindrücke als Neu-Oldenburgerin schildert sie so: „Ich genieße es sehr, seit Sonntag vor Ort zu sein. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Menschen im Stadtgebiet mit dem Fahrrad unterwegs sind.“ Christine-Petra Schacht hat es ihnen gleichgetan und ist ebenfalls kreuz und quer durch die Stadt geradelt. Und bemerkt, woran es ihr noch fehlt – nämlich an der nötigen regenfesten Ausstattung. Aber selbst nasskaltes Wetter und wolkenverhangener Himmel können diese Erkenntnis nicht trüben: „Oldenburg ist selbst bei Regen eine so reizvolle Stadt.“

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg