Deutsche Erstaufführung in Bremen

Ein Konzertprogramm mit besonderen Facetten erwartet die Besucher am 18. und 19. September 2019. Auf Robert Schumanns „Ouvertüre, Scherzo und Finale“ folgt als deutsche Erstaufführung das Orgelkonzert des zeitgenössischen irischen Komponisten Gerald Barry. Barry, der auch bei Karlheinz Stockhausen studierte, bildet in seinem kompositorischen Schaffen die ganze Bandbreite von Kammermusik bis Oper ab. Etliche seiner Orchesterwerke schuf er im Auftrag der BBC.
Mit den Enigma Variationen von Edward Elgar schließt das Programm. Dem Briten Elgar gelang mit seinen Enigma-Variationen der Durchbruch als Komponist – und dies als Autodidakt. Mit Elgar schaffte England nach langer Zeit wieder den Sprung auf die internationale musikalische Landkarte

Am Pult steht der Brite Duncan Ward, nicht nur Dirigent, sondern auch Komponist und somit musikalische Idealbesetzung. Ward, der bereits im Alter von 12 Jahren ein Schüler-Musical komponierte, ist seit seinem ersten Auftritt 2015 ein gern gesehener Gast bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Solist des Abends ist der mehrfach ausgezeichnete Orgelvirtuose Thomas Trotter. Er gilt als einer der bekanntesten Organisten des Landes, und tritt regelmäßig mit namhaften Klangkörpern und Dirigenten auf.  Neben seiner Konzerttätigkeit in Europa und Amerika ist Trotter unter anderem Organist in Westminster Abbey und in der Townhall of Birmingham, und das seit 1983.

 

Das Konzert ist Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. September 2019, um 20 Uhr im Konzerthaus Die Glocke/Bremen zu hören.

Die Konzerteinführung „En Passant“ findet am 16. September 2019 um 20 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Künste, Dechanatstr. 13-15 in Bremen statt.

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