Und alles (Tout ça tout ça) / 9+

Und alles (Tout ça tout ça) / 9+

Und alles (Tout ça tout ça) / 9+

„Ich habe gelernt, dass man nie zu klein dafür ist, einen Unterschied zu machen.“ (Greta Thunberg) / Ein Stück von Gwendoline Soublin / Deutsch von Corinna Popp / Deutscher Kindertheaterpreis 2022 / Regie Theo Fransz / für alle ab 9 Jahren / Premiere am 23. September 2023 im Brauhaus

„Ich will keinen Krieg. Ich will nicht, dass die Polarkappen schmelzen. Ich gehe weg. Ich mach ne Pause.“ Ratlos blicken die Babysitterin Samantha und die kleine Schwester Chalipa auf Ehsans Abschiedsbrief. Er ist weg. Nirgendwo zu finden. Und der Atombunker im Garten ist zu. Damit ist alles klar: Sicher ist Ehsan darin, abgeschottet von der Welt, abgeschottet von allen schlechten Nachrichten, die täglich auf ihn einprasseln. Mit Hilfe anderer Kinder und Jugendlicher versuchen die beiden nun, ihn aus dem Bunker raus zu locken: mit guten Nachrichten, mit Dingen, die gute Laune machen, mit Ratschlägen zum Umgang mit Traurigkeit. Doch die Bunkertür bleibt verschlossen.

„Und alles (Tout ça tout ça)“ von Gwendoline Soublin hat den Deutschen Kindertheaterpreis 2022 gewonnen und kommt nun für alle Menschen ab 9 Jahren auf die Bühne Brauhaus. Regie bei diesem Kinder-Krimi führt Theo Fransz, der schon seit vielen Jahren regelmäßig am Moks arbeitet und dort zuletzt „Wutschweiger“ inszenierte.

„Man sagt immer so schnell, Kinder seien ohnmächtig, aber ich denke nicht, dass das stimmt. Es gibt viele Beispiele gerade von Kindern zwischen 8 und 12 Jahren, die sich wirklich engagiert und eigene Projekte auf die Beine gestellt haben“, sagt Rebecca Hohmann, Künstlerische Leiterin des Moks und Dramaturgin der Produktion: „Wir haben uns auch für dieses Stück entschieden, um zu zeigen, dass Kinder sich selbst zu etwas ermächtigen können und damit einen Unterschied machen, etwas verändern, etwas verbessern können. Das wollen wir in einer Weise auf die Bühne bringen, die stark macht ohne Druck auszuüben.“

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Theo Fransz wurde 1958 im holländischen Vleuten de Meern geboren. 1984 gründete er gemeinsam mit Jan-Willem van Kruyssen das MUZtheater, ein Theater für Jugendliche, an dem er als Schauspieler, Regisseur und Autor arbeitete. Seit 2001 ist Fransz als freier Regisseur tätig und inszenierte vor allem in Deutschland, u. a. am Deutschen Theater Göttingen, Stadttheater Konstanz und am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Seit über zehn Jahren inszeniert Fransz immer wieder Stücke am Moks für das junge Publikum, zuletzt „Die Zertrennlichen“ und „Wutschweiger“.

Premiere am Samstag, 23. September 2023, 16 Uhr im Bremer Brauhaus.

 

Regie:                                                            Theo Fransz

Bühne und Videoanimation:                         Bettine Weller

Kostüme:                                                       Anne Koltermann

Musik:                                                           Thorsten zum Felde

Licht:                                                             Jörg Hartenstein

Dramaturgie:                                                Rebecca Hohmann

 

Mit:                                                                Fabian Eyer, Barbara Krebs, Larissa Pfau und Caline Weber

Pressemeldung von  Theater Bremen