Premiere Moks – Eddy (oder ein anderer) / 14+

Premiere Moks - Eddy (oder ein anderer) / 14+

Premiere Moks – Eddy (oder ein anderer) / 14+

frei nach Motiven von Édouard Louis / Stückfassung von Yeºim Nela Keim Schaub und Johannes Schürmann / Regie Yeºim Nela Keim Schaub / für alle ab 14 Jahren / Premiere 6. Oktober 2023 im Brauhauskeller

Hart, trinkfest, stark: Die Menschen rund um Eddy wissen, wie ein Mann zu sein hat. Nur Eddy passt nicht ins Bild. Weder ist er besonders trinkfest, noch besonders stark. Er ist vielmehr das, was die Jungs in der französischen Provinz besonders ablehnen: Eddy ist queer, doch das offen zu zeigen, ist in seiner Umgebung ausgeschlossen. So versucht er mit allen Mitteln, ein anderer zu sein, trinkt, hat eine Freundin, verbirgt sich und seine wahren Gefühle. Und da wird sie immer stärker, die Frage: Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht ich sein kann?

„Eddy (oder ein anderer)“ frei nach Motiven der autobiographischen Romane von Édouard Louis kommt für alle ab 14 Jahren jetzt auf die Bühne im Brauhauskeller. Regie führt Yeºim Nela Keim Schaub, die gerade ihr Regiestudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg abschließt und schon Inszenierungen am Stadttheater Gießen und am Jungen Ensemble Stuttgart gemacht hat. In Bremen ist sie keine Unbekannte, als Junge Akteurin kennt sie das Moks schon lange.

„Das ist schon sehr besonders. Ich habe ständig das Gefühl meinen früheren Wünschen und Gedanken zu begegnen“, so Yeºim Nela Keim Schaub: „Dann merke ich wie viel sich in den letzten fünf Jahren verändert hat aber auch was für Sehnsüchte und Themen ich im Theater immer wieder finde, die meine Arbeit prägen.“

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Yeºim Nela Keim Schaub wurde 1996 in Bremen geboren und fand über die Jungen Akteure ihren Weg ins Theater. Als Hospitantin und Assistentin am Theater Bremen machte sie erste Erfahrungen hinter der Bühne. 2018 gründete sie mit Freund:innen das f.e.t.t.kollektiv, welches immersive Theaterperformances in der freien Szene realisierte. Seit 2018 studiert sie Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und zeigte in diesem Rahmen u. a. die Arbeit „CRASH“, welche am Thalia Theater Hamburg zu sehen war. Nebenher entstanden die Inszenierungen „Keine Landschaft“ an der Schauspielschule der Kunstuni Graz und „Die 13 Ballacks“ am Hamburger Schauspiel-Studio Frese. Derzeit ist das Stück „Luft nach Oben“ am Stadttheater Gießen und bei den Mülheimer Theatertagen zu sehen, sowie die Bearbeitung von Aglaja Veteranyi „Warum das Kind in der Polenta kocht“ am Jungen Ensemble Stuttgart.

Premiere am Freitag, dem 6. Oktober um 19 Uhr im Brauhauskeller.

 

Regie:                                                            Yeºim Nela Keim Schaub

Bühne und Kostüm:                                      Simone Ballüer

Musik:                                                           Justus Ritter

Dramaturgie:                                                Johannes Schürmann

Regieassistenz:                                              Pia Wohltmann

Ausstattungsassistenz:                                  Bente Heyer

Mit:                                                                Frederik Gora, Justus Ritter, Anne Sauvageot

Pressemeldung von  Theater Bremen