Freizeit in Oldenburg

Freizeit

Freizeit in Oldenburg

Nach einer fast hundertjährigen Zugehörigkeit zu Dänemark entwickelte sich die Stadt Oldenburg erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts unter Herzog Peter Friedrich Ludwig zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum in Norddeutschland. Nach 1945 wandelte sich die Stadt zu einer Großstadt mit einer bedeutenden Industrie. Freizeit in Oldenburg. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Oldenburg gehören die Stiftskirche und das Schloss. Kernstück der ehemaligen Stiftskirche St. Lamberti sind die Umfassungsmauern des Langhauses einer spätgotischen Hallenkirche, in die 1797 eine Rotunde eingebaut wurde. Die Empore wird von zwölf Pfeilern, die mächtige Kuppel von zwölf Säulen getragen. In der Vorhalle und in der Kirche befinden sich mehrere beachtenswerte Grabplatten.
Das Schloss lässt die verschiedenen Bauetappen deutlich erkennen. Kernstück ist ein 1604 begonnener Neubau, durch den die mittelalterliche Burganlage aufgebrochen wurde. 1778 folgte der sogenannte Holmersche Flügel, rund ein Vierteljahrhundert später entstanden die Durchfahrt und der Galerieflügel, und schließlich folgte 1899 der Theaterbau. Wahrzeichen der Stadt ist der Lappan, Turm des ehemaligen Heiliggeistspitals aus dem Jahr 1468.

 

Es gibt noch so viel zu sehen

Der im Stil eines englischen Landschaftsgarten angelegte Oldenburger Schlossgarten steht seit 1978 unter Denkmalschutz. Während des jährlich stattfindenden Kultursommers führen Schauspieler in historischen Kostümen dort durch Klassiker der Literatur. Für Kinder wird ein Zirkusschnupperkurs im Zentrum der Stadt angeboten. Die Muinigolfanlage an der Ammerländer Heerstraße 246 bietet die Möglichkeit in der Freizeit Schwarzlichtgolf mit einer 3D-Brille zu spielen. In einem Hörgarten an der Marie-Curie-Straße 2 können unter anderem folgende Geräte in Augenschein genommen und ausprobiert werden: Hörrohre, Windharfe, akustische Kanone und Mittelohrpauke. Den Botanischen Garten der Universität am Philosophenweg besichtigen jedes Jahr mehrere tausend Besucher. Mitten in der Stadt sind auch Bootstouren auf der Mühlenhunte sogar mit einem Tretboot in Form eines Schwans möglich. Schloss, Augusteum und Prinzenpalais sind Standorte des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Das Landesmuseum Natur und Mensch widmet sich der Archäologie, Naturkunde und Völkerkunde. Im Oldenburger Computer-Museum kann die Entwicklung der Heim-Computer verfolgt werden.

Siehe auch  Haarenufer: Vorbereitende Arbeiten für zweiten Pflanzabschnitt beginnen