Oldenburg: Rückbau des mobilen Deichs am 27. Januar

Oldenburg: Rückbau des mobilen Deichs am 27. Januar
Fleißige Helferinnen und Helfer bauen den mobilen Deich auf, der Rückbau findet am 27. Januar statt. Foto: Sascha Stüber

Oldenburg: Rückbau des mobilen Deichs am 27. Januar

Oldenburg. Die Vorbereitungen für den Rückbau sind soweit abgeschlossen: Nach Entspannung der Hochwasserlage werden die mobilen Deiche entlang der Sandkruger Straße und auf dem Parkfriedhof in Kürze zurückgebaut. Dazu sagt Sönke Wendt von der Berufsfeuerwehr Oldenburg, der die Rückbaumaßnahmen koordiniert: „Der Rückbau ist nochmals ein großer Kraftakt. Beim Personaleinsatz ist die hohe Belastung durch den langen Einsatz in den vergangenen Wochen zu berücksichtigen. Der Großteil der Arbeiten wird nun am Samstag, 27. Januar, erledigt und mit einer Vollsperrung für den Bereich verbunden sein. Wir wollen die Einschränkungen für die Anwohnenden und den Verkehr so gering wie möglich halten.“ Dafür wird die Sandkruger Straße am Samstag, 27. Januar, im Abschnitt zwischen Meerweg und Bümmersteder Tredde von 8 Uhr bis 18 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung wird abhängig vom Fortschritt der Rückbauarbeiten gegebenenfalls schon früher aufgehoben.

Vorbereitende Maßnahmen ab Mittwoch

Bereits am kommenden Mittwoch, 24. Januar, beginnen auf dem Parkfriedhof Bümmerstede vorbereitende Maßnahmen durch die Berufsfeuerwehr. Unter anderem soll dann nach dem angekündigten Tauwetter das derzeit noch gefrorene Wasser aus den mobilen Deichen abgepumpt werden. Besucherinnen und Besucher des Friedhofs müssen an diesem Tag sowie am Samstag, 27. Januar, mit Einschränkungen rechnen. Ein kleineres Stück Deich stadtauswärts hinter der Bümmersteder Tredde wurde bereits durch die Feuerwehr rückgebaut, damit dieser Teil der Sandkruger Straße nicht von der Vollsperrung am 27. Januar betroffen ist.

Fokus auf mobile Deichsysteme

Hand anlegen werden am 27. Januar Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischem Hilfswerks (THW), des Roten Kreuz (DRK) sowie der Berufsfeuerwehr und der Stadt. Für deren Versorgung stellt die Firma CEWE freundlicherweise ihre Räumlichkeiten und Sanitäranlagen am Meerweg zur Verfügung. Im Fokus stehen dann der Abbau der mobilen Deichsysteme, welche von den Feuerwehren der Städte Augsburg, Duisburg, Hagen, Hanau und Rostock zum Schutz der Oldenburger Bevölkerung im Bereich Bümmerstede zur Verfügung gestellt wurden.

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Die Sandsäcke entlang des Radwegs und auf den Paletten werden ebenfalls weggeräumt. Die Sandsäcke des mobilen Notdeichs bleiben hingegen voraussichtlich bis Ende März aufgestapelt liegen – falls die Stadt Oldenburg bis dahin erneut von einer Hochwasserlage eingeholt werden würde und dann schnelles Handeln gefragt wäre. Denn erst dann endet die klassische Hochwassersaison in unserer Region.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg