Die Eisbären empfangen Brose Bamberg am Sonntag

Nach dem gelungenen Auswärtssieg am letzten Wochenende bei den Gießen 46ers haben die Eisbären Bremerhaven am kommenden Sonntag um 15 Uhr wieder ein Heimspiel in der Stadthalle Bremerhaven. Gegner der Seestädter wird dann Brose Bamberg sein, die sicherlich in dieser Saison wieder zu den Titelanwärtern in der easyCredit Basketball Bundesliga gehören.

Nach einem unbefriedigenden letzten Jahr hat es nun viele Veränderungen im Kader der Bamberger gegeben, die dafür sorgen sollen, dass der Club zurück in die Erfolgsspur gelangt. Außerdem haben die Franken im Vergleich zur letzten Saison deutlich weniger Spiele, da sie jetzt in der Champions League und nicht mehr in der Turkish Airlines EuroLeague aktiv sind, was wiederum bedeutet, dass sich das Team mit dem zweithöchsten Etat der Liga wieder mehr auf den nationalen Spielbetrieb konzentrieren kann. Vieles wird also davon abhängen, wie sich die Spieler als Mannschaft finden werden und wie sie die vorgegebene Spielweise des neuen Trainers Ainars Bagatskis umsetzen können. Dass die Bamberger dahingehend auf einem guten Weg sind, zeigen drei Siege aus drei Spielen in Liga und Pokal, die sie bisher in dieser noch jungen Saison verbuchen konnten. Dennoch wollen die Eisbären nach dem jüngsten Erfolg selbstbewusst in das Spiel gehen und wittern auch gegen den Favoriten aus Bamberg ihre Chance.

Headcoach Arne Woltmann schätzt den nächsten Eisbären Gegner wie folgt ein: „Bamberg hat wieder einmal einen großen Umbruch hinter sich und hat eine Mannschaft mit einem ganz anderen Gesicht aufgestellt. Sie hat natürlich ein paar Veteranen behalten, wie Nikolaos Zisis, der mit seiner Erfahrung und mit den Möglichkeiten, die er hat, ein Leader in der Mannschaft ist. Dazu haben sie mit Tyrese Rice einen erfahrenen Spieler, der schon in der Bundesliga seine Spuren hinterlassen hat, aber auch auf internationalem Parkett, indem er die höchste europäische Spielklasse, die EuroLeauge, gewonnen hat. Also da sind einige Jungs dabei, die wirklich große Erfahrungen haben, wie der Scorer Stevan Jelovac und einige andere. Aber dazu auch noch junge Spieler, denen sie eine Chance bieten wollen, wie Louis Olinde, Leon Kratzer, Arnoldas Kulboka. Dann haben sie auch Maurice Stuckey noch dazu geholt, der jetzt mittlerweile auch schon zum erfahrenen Personal in der BBL gehört. Also insgesamt eine Mannschaft, die sehr interessant ist und die sicherlich wieder an alte Zeiten anschließen kann. Die werden allerdings auch ihre Zeit brauchen. Von daher glaube ich, wenn man gegen diese Mannschaft eine Chance haben will, dann am besten früh in der Saison. Das haben wir jetzt und wir schauen mal, ob wir da jemanden überraschen können.“

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