Nur kurz zurück: LA FLEURs „Nana“-Abende nochmal im Theater Bremen zu sehen

Bremen, Paris, Stuttgart, Oberhausen, Brüssel … Die Theaterproduktion „Nana ou est-ce que tu connais le bara?“ ist vielgereist und kommt nun noch einmal zurück nach Bremen. Und zwar zusammen mit der Nachfolgeproduktion, die kurz vor dem ersten Lockdown im Februar 2020 im Theater Bremen Premiere hatte: „Nana kriegt keine Pocken“. 

Während sich der erste Abend „Nana ou est-ce que tu connais le bara?“ auf die Beschäftigung mit dem Körper konzentrierte, in dem sie ihn sowohl als Weg zum Geld verdienen, aber auch als Weg, Gefühle zu empfinden und zu zeigen, zu lieben und zu leiden, zeigte, beschäftigt sich die Folgeproduktion „Nana kriegt keine Pocken“ mit dem Pro Sex Feminismus. Der fordert einen lustvollen und emanzipatorischen Umgang mit Sex, Sexarbeit und Pornographie, solange es im gegenseitigen Einverständnis geschieht. Erarbeitet hat beide Abende LA FLEUR, eine internationale Compagnie, die sich 2016 in Paris um Monika Gintersdorfer und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star gegründet hat: Die Gruppe besteht aus Tänzer:innen, DJs, Schauspieler:innen und Showbizstars, fast alle zuhause in der afrikanischen Pariser Diaspora. Aus dem Bremer Schauspielensemble steht Matthieu Svetchine mit auf der Bühne. Eine Koproduktion von LA FLEUR, Theater Bremen und MC93 – Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis und Pumpenhaus Münster.

Erst noch ein Gastspiel auf Kampnagel in Hamburg (3. und 4. Juni), dann kommt LA FLEUR wieder nach Bremen. Vom 9. bis zum 11. Juni sind die „Nana“-Produktionen im Kleinen Haus zu sehen! Karten gibt es online oder an der Theaterkasse.

„Nana ou est-ce que tu connais le bara?“ am Donnerstag, dem 9. Juni um 20 Uhr im Kleinen Haus.

„Nana kriegt keine Pocken“ am Freitag, dem 10. Juni, um 20 Uhr im Kleinen Haus.    

Siehe auch  Premiere Tanz: Diamonds

„Nana ou est-ce que tu connais le bara?“ am Samstag, dem 11. Juni um 17 Uhr im Kleinen Haus.

„Nana kriegt keine Pocken“ am Samstag, dem 11. Juni um 20 Uhr im Kleinen Haus.

Quelle: Pressemitteilung von Theater Bremen