Neue Reihe am Theater Bremen: Ostopien #1: Offene Wunden

Neue Reihe am Theater Bremen: Ostopien #1: Offene Wunden

Neue Reihe am Theater Bremen: Ostopien #1: Offene Wunden

Was wissen wir in Deutschland über die Massenerschießungen in der Sowjetunion und in Polen, das Aushungern der Zivilbevölkerung durch die Leningrader Blockade, die Auslöschung unzähliger Dörfer in Belarus oder in der Ukraine im Zweiten Weltkrieg? „Offene Wunden Osteuropas“ heißt das Buch der Historikerin Franziska Davies. Darin unternimmt sie Reisen zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs, denn die Erinnerung daran versteht Davies als das Fundament unseres freien, geeinten Europas, das unsere gemeinsame Gegenwart und Zukunft prägt. Über ihr Buch spricht Davies nun zum Auftakt der „Ostopien“-Reihe im Theater Bremen.

Die gemeinsame neue Veranstaltungsreihe der Jungen DGO Bremen (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde), der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen und des Theater Bremen dreht sich um die Fragen, wo und was Osteuropa eigentlich ist, wie seine Zukunft aussieht, was eine „Post-Ost-Identität“ ist und welche Rolle Antislawismus spielt. Unter dem Titel „Ostopie“ richten die Veranstaltenden in den kommenden Monaten zusammen mit Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen den Blick gen Osten.

Die Reihe besteht dabei aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Lesungen, nutzt aber auch andere Formate wie Quiz und Science Slam. Dazu gibt es jedes Mal von Borschtsch bis Soljanka ein passendes Essen. Den Auftakt macht Franziska Davies am Dienstag, dem 8. November mit „Offene Wunden Osteuropas“. Moderiert wird der Abend von Caroline Finkeldey von der Jungen DGO, los geht es um 19 Uhr im noon / Foyer Kleines Haus. Der Eintritt ist frei.

Ostopien #1: Offene Wunden. Gespräch mit der Historikerin Franziska Davies am Dienstag, dem 8. November, um 19 Uhr im noon / Foyer Kleines Haus. Der Eintritt ist frei.

Siehe auch  Zukunftstag: Rund 180 Schüler:innen besuchen am 27. April die HSB

In Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und der Jungen Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.

Pressemeldung von  Theater Bremen