Die Zukunft des Grünlands in Mitteleuropa

Die Zukunft des Grünlands in Mitteleuropa

Die Zukunft des Grünlands in Mitteleuropa

Oldenburg. Es dient landwirtschaftlichen Betrieben als Weide für Nutztiere oder als Wiese zum Mähen, bietet zugleich Lebensraum für Pflanzen und Tiere und fördert bestenfalls den Klimaschutz – das Grünland. Wie sieht jedoch seine Zukunft in Mitteleuropa aus, wie sind die Perspektiven speziell für das Weidegrünland und die Weidehaltung? Mit dieser Frage befassen sich Expertinnen und Experten zur nachhaltigen Raumentwicklung in öffentlichen Vorträgen an der Universität Oldenburg in diesem Wintersemester. Zum Auftakt am Montag, 7. November, beleuchtet der Oldenburger Biologe Prof. Dr. Rainer Buchwald den Beitrag von Wiesen und Weiden zur Biodiversität. Beginn ist um 16.15 Uhr im Saal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg 49-55). Alle Interessierten sind zu den Vorträgen in Kooperation mit dem Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen herzlich willkommen; in Gebäuden und Räumen der Universität gilt eine grundsätzliche Maskenpflicht.

Die weiteren Termine (Beginn jeweils um 16.15 Uhr im Bibliothekssaal):

28. November (online): „About the essential role of livestock in circular food systems“ (Dr. Jean-Louis Peyraud, INRAE – Nationales Forschungsinstitut für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt, Paris/Frankreich);

5. Dezember (voraussichtlich online): „Die Potenziale von Kohlenstoffspeicherung in bewirtschaftetem Grünland mit und ohne Beweidung“ (Dr. Katja Klumpp, INRAE, Paris);

19. Dezember: „Mind-set for ecology: how can grazing dairy cows contribute?” (Prof. Dr. Agnes van den Pol-van Dasselaar, Aeres Hochschule, Dronten/Niederlande, Präsidentin der European Grassland Federation);

9. Januar: „Entstehung, Ziele und Perspektiven der Weidemilch-Kampagne in Nordwestdeutschland“ (Dr. Arno Krause, Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen);

23. Januar: „Weiderinder im Spannungsfeld von Herdenschutz, Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und Ökolandbau“ (Jens Cordes, Demeter-Betrieb Cordes, Stuckenborstel);

30. Januar: „Die Zukunft des Grünlands: vielfältig nutzen für vielfältige Leistungen“ (Prof. Dr. Johannes Isselstein, Universität Göttingen).

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Pressemeldung von  Universität Oldenburg