IG Metall Bremen ruft zum 24-Stunden-Streik bei ArcelorMittal Bremen auf und erhöht damit den Druck auf die Tarifverhandlungen.

IG Metall Bremen ruft zum 24-Stunden-Streik bei ArcelorMittal Bremen auf und erhöht damit den Druck auf die Tarifverhandlungen.

IG Metall Bremen ruft zum 24-Stunden-Streik bei ArcelorMittal Bremen auf und erhöht damit den Druck auf die Tarifverhandlungen

Die vierte Verhandlung in der Stahl-Tarifrunde in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 2023 brachte erneut kein Ergebnis. Obwohl IG Metall und Arbeitgeber vorsichtige Annäherungen bei der Arbeitszeit erzielten, scheiterte der Einigungsversuch vor allem an der Geld-Frage.

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Monatsentgelte um 8,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Arbeitgeber haben eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1000 Euro und eine Erhöhung der Entgelte um 3,5 Prozent angeboten, allerdings erst ab Juli 2024, bei einer Gesamtlaufzeit von 19 Monaten.

Dieses Angebot wurde seitens der IG Metall rundweg abgelehnt. Daher erhöhen die Kolleginnen und Kollegen nun den Druck. Bundesweit finden ab sofort ganztägige Streiks in der westdeutschen Stahlindustrie statt.

 

Der 24 Stundenstreik bei ArcelorMittal in Bremen startet am Donnerstag, den 14. Dezember 2023 ab 6 Uhr.

Die zentrale Kundgebung, zu der auch viele Soli Delegationen aus anderen Bremer Betrieben erwartet werden, beginnt um 14:00 Uhr am Tor 2, Hauptverwaltungsgebäude Carl-Benz-Straße 30.

Gastredner ist Knut Giesler, Verhandlungsführer und IG Metall Bezirksleiter aus Nordrheinwestfahlen.

„Die Annäherungen beim Thema Arbeitszeit können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Einigungswille beim Arbeitgeberverband am Ende nicht erkennbar war. Das Angebot beim Lohn ist indiskutabel. Die Beschäftigten brauchen hier und jetzt eine dauerhafte und deutliche Erhöhung der Einkommen. “, so Michael Gerdes, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Bremen. „Das vorgelegte Angebot ist noch meilenweit von einer Einigung entfernt. Das wird die Belegschaft der Bremer Hütte am Donnerstag mit ihrem Warnstreik auch zeigen und noch mal den Druck erhöhen. Diese Eskalation haben sich die Arbeitgeber selbst zuzuschreiben“.

Siehe auch  „Die Zauberflöte“ kommt zurück ins Theater Bremen.

Am Freitag, den 15.12.2023 werden die Verhandlungen in Düsseldorf wieder aufgenommen.

Pressemeldung von  IG Metall Bremen