Gegen Gewalt an Frauen: Orange Bänke sensibilisieren

Gegen Gewalt an Frauen: Orange Bänke sensibilisieren
Freuen sich über das Aufstellen der orangenen Bänke: (von links) Meike Plewa, Renate Vossler, Jutta Hinrichsen, Tanja Meiser, Stefan Pieper, Torsten Lobien, Birgit Novy, (stehend von links) Janis Kappel, Wiebke Oncken und Gabi Janssen, Foto: Jörg Hemmen

Gegen Gewalt an Frauen: Orange Bänke sensibilisieren

Oldenburg. Sechs orange Holzbänke werden ab dem 25. November im Stadtgebiet aufgestellt, für das Thema „Gewalt gegen Frauen“ sensibilisieren und gleichzeitig auf ein bundesweites Hilfs- und Unterstützungsangebot aufmerksam machen. Anlass ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Bänke wurden von der Oldenburger Jugendwerkstatt hergestellt und mit der gut sichtbaren Telefonnummer des Hilfetelefons 08000 116 016 versehen. Aufgestellt werden die Bänke vor den vier Gemeinwesenarbeiten, beim Pflegekinderdienst und vor dem Innenstadtgeschäft „deine TONART“.

Stimmen zu den orangenen Bänken

„Wir freuen uns über die vielen Partnerinnen und Partner, die das Thema Gewalt gegen Frauen mit uns in alle Stadtteile hineintragen und an vielen Stellen sichtbar machen“, betonen die Initiatorinnen des Projekts aus dem Gleichstellungsbüro Wiebke Oncken und Renate Vossler. „Wir beabsichtigen, die Aktion fortzuführen und diese Bänke an immer mehr Stellen aufzustellen.“ Damit dies gelingt, werden weitere Unterstützerinnen und Unterstützer benötigt.

So haben sich dieses Jahr die Zontas an einer der Bänke finanziell beteiligt. „Seit mehr als 100 Jahren setzen sich Zonta-Clubs – so auch der Zonta Club Oldenburg – für die Rechte von Frauen und Mädchen ein, gemäß dem Motto ‚Build a better world for women and girls‘“, betont Birgit Novy, Präsidentin des Zonta Clubs Oldenburg ihren Einsatz. Wer ebenfalls Interesse an einer Patenschaft für eine Bank hat, kann sich an das Gleichstellungsbüro wenden. An der unterstützten Bank befindet sich dann auch ein Hinweis, wer an der Realisierung beteiligt war.

Dabei geht es letztlich um viel mehr als Geld, deshalb war die Arbeit an den Bänken auch für die Jugendwerkstatt mehr als nur ein Auftrag: „Die Jungerwachsenen der Oldenburger Jugendwerkstatt sind stolz, diesen Beitrag gegen Gewalt an Frauen unter Anleitung ihres Werkpädagogen umgesetzt zu haben“, unterstreicht Tanja Meiser, Pädagogische Leitung der Oldenburger Jugendwerkstatt.

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Informationen zum Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich bundesweit zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Die Mitarbeiterinnen stehen hilfesuchenden Frauen, aber auch Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Fachkräften, vertraulich zur Seite und leiten sie bei Bedarf an die passenden Unterstützungsangebote vor Ort weiter. Bei Bedarf werden Dolmetscherinnen in 18 Sprachen zum Gespräch hinzugeschaltet. Über die Webseite haben die Anruferinnen außerdem die Möglichkeit, einen Gebärdendolmetscherdienst zu nutzen. Sowohl die Telefon- als auch die Onlineberatung sind vertraulich: Anrufe können nicht zurückverfolgt werden, E-Mail-Austausch und Chat sind anonymisiert.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg