Abrissarbeiten im Freibad am Flötenteich sind in vollem Gange

Das Umkleide- und Technikgebäude ist bereits fast vollständig entkernt. Foto: Stadt Oldenburg

Abrissarbeiten im Freibad am Flötenteich sind in vollem Gange

Oldenburg. Damit Neues entstehen kann, muss zunächst Altes weichen: Die Abrissarbeiten im Freibad am Flötenteich sind vor kurzem gestartet. Als erstes haben die Abrissbagger damit begonnen, die massive Tribüne am 50-Meter-Becken zu entfernen. Anschließend sind einige Bäume gefällt worden, für die es Ersatzpflanzungen geben wird. Das Umkleide- und Technikgebäude ist inzwischen weitestgehend entkernt und die unterschiedlichen Materialen werden getrennt voneinander zur fachgerechten Entsorgung gelagert – als nächster Schritt steht der Abriss des Gebäudes bevor.

Im Anschluss werden die Schwimmbecken entfernt, wobei das ehemalige Sprungbecken erhalten bleibt und zukünftig sowohl als Sommerbecken als auch als Zisterne genutzt wird, die nachts das Wasser der Außenbecken aufbewahrt. Dies hat energetisch den großen Vorteil, dass der Wärmeverlust durch Verdunsten erheblich minimiert werden kann.

Das bietet das neue Sport- und Gesundheitsbad

Bis zum Sommer soll die komplette Baugrube ausgebildet werden, um dann im Herbst mit den Bauarbeiten für das neue Sport- und Gesundheitsbad zu starten. Das neue Bad am Flötenteich wird ganzjährig betrieben und entspricht damit den vielen unterschiedlichen Wünschen und Anforderungen von Schulen, Sport- und Schwimmvereinen, privaten Schwimmerinnen und Schwimmern sowie therapiebedürftigen Menschen.

Neben einem 25-Meter-Becken mit neun Bahnen wird es am Flötenteich zukünftig auch ein Solebecken und zwei Therapie- und Kursbecken geben, die damit das vorhandene Angebot im OLantis perfekt ergänzen. Zusätzlich dazu ist für das 1. Obergeschoss eine Physiotherapie-Praxis in Planung.

Eröffnung für die Sommersaison 2025 geplant

Die Eröffnung des neuen Sport- und Gesundheitsbades am Flötenteich ist aktuell für die Sommersaison 2025 geplant. Die Investitionskosten belaufen sich auf circa 30 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere Kosten für energetische Maßnahmen, die zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht konkret benannt werden können, da noch nicht final über alle Maßnahmen entschieden wurde.

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Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg