Mail-Erpresser verlangen Lösegeld

E-Mailinhaber von diversen Anbietern erhalten aktuell immer häufiger Mails, in denen sie aufgefordert werden eine bestimmte Summe auf ein Bitcoin-Konto zu überweisen. Sollten sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, würden Bild- oder Videomaterial von ihnen bei angeblich durchgeführten sexuellen Handlungen im Netz veröffentlicht werden. Die Polizei Bremen warnt vor der aktuellen Betrugsmasche.

Das Bundeskriminalamt hat bereits über die erpresserischen Fälle berichtet. Auch in Bremen gibt es derzeit vermehrt ähnliche Strafanzeigen. So zum Beispiel von einer 75 Jahre alten Frau, die in einer E-Mail aufgefordert wurde, 500 Euro innerhalb 72 Stunden auf ein Bitcoin-Konto zu zahlen. Der Erpresser behauptete, in Besitz eines Videos mit sexuellen Handlungen der Seniorin zu sein. Nur durch die Auszahlung der Kryptowährung Bitcoin lasse sich das Video löschen, ansonsten drohte der Betrüger mit der Veröffentlichung des Videomaterials. Die Bremerin wandte sich mit der E-Mail sofort an die Polizei.

Die Polizei Bremen rät: Sollten Sie eine erpresserische Nachricht erhalten, löschen Sie diese aus Ihrem E-Mail Postfach, zahlen Sie auf keinen Fall das verlangte Geld und antworten Sie nicht auf die betrügerische Mail. Ein wirksamer Schutz vor der unberechtigten Nutzung der eigenen Web-Kamera ist, sie abzukleben. Darüber hinaus sollten Sie sich eine Schutzsoftware auf ihren Computer laden.

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