Zensus 2022: Oldenburg baut Vorsprung vor Osnabrück aus

Zensus 2022: Oldenburg baut Vorsprung vor Osnabrück aus

Zensus 2022: Oldenburg baut Vorsprung vor Osnabrück aus

Wie viele Menschen lebten zum Stichtag 15. Mai 2022 in Oldenburg, in Niedersachsen oder in Deutschland? Wie wohnen und wie arbeiten sie? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Zensus 2022. Die Ergebnisse der Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungszählung, die die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder vorgenommen haben, werden ab heute, Dienstag, 25. Juni, veröffentlicht. Nach Auswertung der ersten Daten ergibt sich für die Stadt Oldenburg als wichtige Erkenntnis: Die neue Statistik stimmt weitestgehend mit den städtischen Berechnungen überein. Auf Basis des Zensus kommt die Stadt Oldenburg zum 15. Mai 2022 auf eine Einwohnerzahl von 172.759 Menschen.

Laut Melderegister der Stadt lebten zum 30. Juni 2022 insgesamt 172.525 Einwohnerinnen und Einwohner in Oldenburg. Die leichte Differenz zum Zensus ergibt sich aus der Erhebungsmethodik beim Zensus und dem unterschiedlichen Stichtag. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2011 wurden für Oldenburg 157.706 Einwohnerinnen und Einwohner festgestellt. „Dass Oldenburg innerhalb von rund zehn Jahren um etwa 15.000 Menschen gewachsen ist, spiegelt eindrucksvoll die Attraktivität und dynamische Entwicklung unserer Stadt wider. Das Wachstum stellt uns aber auch vor Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Die Daten helfen uns, Oldenburgs Zukunft zielgerichtet zu planen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Keine Überraschung

„Die Daten des Zensus 2022 sind unter anderem Grundlage für die Berechnung des kommunalen Finanzausgleichs“, betont Ole Krull, Leiter des Fachdienstes Geoinformation und Statistik bei der Stadt Oldenburg, die Bedeutung der neuen Einwohnerzahlen, deren Bekanntgabe von vielen Kommunen mit Spannung erwartet worden war. Viele Städte erlebten nach dem letzten Zensus 2011 eine böse Überraschung, weil die neuen Daten erheblich von den vorliegenden abwichen. Mit Tausenden von Einwohnern fehlte ihnen auch Geld aus dem Finanzausgleich. Dieser Effekt droht Oldenburg nicht.

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Rang gefestigt: Drittgrößte Stadt Niedersachsens

Im Vergleich zu Osnabrück (164.898 Personen) ist die Stadt Oldenburg um 7.861 Einwohner und Einwohnerinnen größer. Damit hat Oldenburg seinen Vorsprung ausgebaut – 2011 hatte Oldenburg Osnabrück nur um rund 3.000 Personen übertroffen. Nach Hannover (513.291 Personen) und Braunschweig (252.816 Personen) ist Oldenburg nun weiterhin die drittgrößte Stadt in Niedersachsen.

Weitere Daten und Fakten aus dem Zensus 2022:

• Oldenburg hat 92.280 Haushalte, Osnabrück 86.529 und Braunschweig 136.603.
• In Oldenburg gibt es 45.181 Wohngebäude, in Osnabrück 32.690 und in Braunschweig 43.679. Die höhere Zahl für Oldenburg liegt an den vielen Ein- und Zweifamilienhäusern.

Bevölkerungswachstum hält an
Als Einwohnerinnen und Einwohner werden alle Personen mit alleinigem oder Hauptwohnsitz gezählt. Auf der Basis der Ergebnisse der jeweilig letzten Volkszählung, dem Zensus, ergeben sich die aktuellen Bevölkerungszahlen durch Fortschreibung mit den Meldungen aus der Statistik der Geburten und Sterbefälle (Standesämter) sowie der Wanderungsstatistik (Melderegister). Die zuletzt zum Stichtag 30. Juni 2022 vom Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) anhand der Bevölkerungsfortschreibung ermittelte amtliche Einwohnerzahl für Oldenburg betrug 171.319. Die jetzt veröffentlichte Einwohnerzahl laut Zensus 2022 bedeutet einen Anstieg um 1.440 Personen. Und das Bevölkerungswachstum setzt sich fort: Laut städtischer Einwohnerdatei leben mittlerweile 175.791 Menschen (Stichtag 31. Mai 2024) in Oldenburg.

Pressemitteilung von: Stadt Oldenburg