Wasserstände in Oldenburg weiterhin zu hoch und ansteigend

Wasserstände in Oldenburg weiterhin zu hoch und ansteigend

Wasserstände in Oldenburg weiterhin zu hoch und ansteigend

Oldenburg. Die Hochwasser-Lage in der Stadt Oldenburg bleibt ernst. Auch wenn sich die Situation in einigen Bereichen im Stadtgebiet entspannt hat, werden die problematischen Wassermengen in Haaren und Hunte erst in den nächsten Stunden und Tagen erwartet.

Einsatzschwerpunkt Haaren

Ein großes Regenrückhaltebecken der Haaren, das in Petersfehn auf dem Gebiet des Landkreises Ammerland liegt, ist mittlerweile fast vollständig gefüllt und hat nur noch Kapazität für maximal einen Tag. Hier werden derzeit Maßnahmen geplant, die etwas Entlastung bringen sollen. Vermieden werden soll ein unkontrolliertes Überlaufen des Beckens in Richtung Oldenburg, weil dies zu Überschwemmungen im Bereich der Haarenniederung führen würde. Der Abfluss der Haaren in die Hunte ist derzeit sichergestellt. Für ein genaues Lagebild werden Posten entlang der Haaren die dadurch entstehenden Effekte genau beobachten. Die Feuerwehr setzt zudem Drohnen ein, um sich ein Bild der Lage an Haaren und Hunte aus der Luft zu machen.

Einsatzschwerpunkt Hunte/Osternburger Kanal/Bümmersteder Fleth

Auch an der Hunte wird die Lage noch für einige Tage angespannt sein. Ein Höchststand wird in den nächsten Tagen erwartet.

Das Wassersystem ist in diesem Bereich sehr komplex mit den drei Fließgewässern Hunte, Osternburger Kanal und Fleth (auch Graben 26). Hier arbeiten die Experten an einer möglichst optimalen Ausnutzung aller Kapazitäten.

Stadt Oldenburg erlässt Betretungsverbot für Deichflächen

Betretungsverbot der Deiche unbedingt beachten

Die Stadtverwaltung erneuert die dringende Aufforderung, von einem Betreten der Deiche und der entsprechenden Zuwegungen abzusehen. Dazu hatte die Stadt am 25. Dezember ein Betretungsverbot per Allgemeinverfügung erlassen, das vorerst bis einschließlich 31. Dezember 2023 gilt.

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Stadt gibt keine Sandsäcke aus

Die Feuerwehr arbeitet im Dauerbetrieb daran, die Sandsack-Kapazitäten zu erhöhen, um bei akuten Gefahrenlagen größeren Ausmaßes mit Schutzmaßnahmen reagieren zu können. An Bürgerinnen und Bürger können keine Sandsäcke abgegeben werden.

Bürgertelefon für Fragen

Die Stadt hat unter der Nummer 0441 235-4500 ein Bürgertelefon eingerichtet, das an den Feiertagen von 11 bis 15 Uhr und ab Mittwoch, 27. Dezember, von 7 bis 18 Uhr erreichbar ist. Es wird zudem empfohlen, die Warn-App KATWARN zu nutzen.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg