Lebensmittelwarnungen per Push-Nachricht aufs Smartphone

Lebensmittelwarnungen per Push-Nachricht aufs Smartphone

Lebensmittelwarnungen per Push-Nachricht aufs Smartphone

Das gemeinsame Verbraucherschutzportal des Bundes und der Länder lebensmittelwarnung.de startet nach seinem umfassenden Relaunch mit neuem Design und neuen Funktionen. Mit im Gepäck: eine nutzerfreundliche App für mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones.

Auf lebensmittelwarnung.de veröffentlichen die Bundesländer und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) schon seit 2011 unter anderem Produktrückrufe von Unternehmen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stellten sie am 18. Juni 2024 die verbraucherfreundlich überarbeitete Version des Portals vor. Dank neuer Such- und Filterfunktionen lassen sich Meldungen jetzt noch schneller finden. Sie können nach Meldungsgrund, Bundesland, Zeitraum oder Produkttyp gefiltert werden. Hier gibt es zusätzlich zu den bestehenden Kategorien Lebensmittel, Bedarfsgegenstände, kosmetische Mittel sowie Mittel zum Tätowieren nun auch die Kategorie Baby- und Kinderprodukte.

„In der neuen App können sich Verbraucherinnen und Verbraucher jederzeit und überall automatisch per Push-Funktion über neue öffentliche Meldungen informieren lassen“, freut sich Friedel Cramer, Präsident des BVL. Wer eine Meldung mit Bekannten teilen möchte, kann dafür die Sozialen Netzwerke Facebook und X, E-Mail oder Messengerdienste über die App nutzen. „Der Relaunch der Website und der Launch der App sind ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Lebensmittelsicherheit in Deutschland und damit zum vorbeugenden Gesundheitsschutz der Bevölkerung.“

Cramer lobt die über die Meldungen hinausgehenden Informationen. Unter den FAQ finden Interessierte Antworten zu häufig gestellten Fragen in Bezug auf das Portal, Informationen zur Lebensmittelüberwachung sowie den Zuständigkeiten von Behörden und Unternehmen. Ein Glossar liefert kurze Erläuterungen zu Gesundheitsgefahren und erläutert Schlagworte, Fachbegriffe und Fremdwörter.

Der Bereich „Themen“ informiert außerdem zur Statistik der Meldungen und verlinkt zu anderen behördlichen Portalen innerhalb der EU und darüber hinaus. „Die App ist ein weiterer Baustein für einen modernen Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie liefert Informationen für die Menschen schnell, direkt und unmittelbar. Insbesondere im Fall einer aktuellen Gefahrenlage im gesundheitlichen Verbraucherschutz können behördliche Informationen damit auf jedem Handy abgerufen werden“, so Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz und in diesem Jahr Vorsitzender der Verbraucherschutzministerkonferenz. „Die App eröffnet auch die Möglichkeit zur interaktiven Kommunikation. Haben Nutzer spezifische Fragen zu einer Meldung, können sie sich über die App direkt an das jeweilige Bundesland wenden.“

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Dr. Ophelia Nick, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, gratulierte per Videobotschaft zum gelungenen Neustart und lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit von Bund und Ländern. Der Alltag der Menschen sei heute viel digitaler als zum Start von lebensmittelwarnung.de 2011. „Dem tragen die neugestalteten Digitalangebote des Portals von nun an Rechnung. Sie sind jetzt deutlich komfortabler und nutzerfreundlicher.“

Hintergrund

lebensmittelwarnung.de ist die offizielle Plattform, die Verbraucherinnen und Verbraucher deutschlandweit über Rückrufe und sonstige relevante Meldungen zu Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen, kosmetischen Mitteln und Mittel zum Tätowieren informiert. Die zuständigen Behörden der 16 Bundesländer und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) publizieren hier im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Informationen zu Produkten, die möglicherweise gesundheitsgefährdend bzw. aus anderen Gründen für den Verzehr oder Gebrauch ungeeignet sind oder Verbraucherinnen und Verbraucher täuschen können.

Pressemitteilung von: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit