Familienfreundlich: Erste Vereinbarkeitswoche der Universität Bremen

Familienfreundlich - Quelle: Pressemitteilung Universität Bremen
Die erste Vereinbarkeitswoche der Universität Bremen lädt zu einem vielfältigen Programm ein. Foto: Andrej Popov/ Adobe Stock

Familienfreundlich: Erste Vereinbarkeitswoche der Universität Bremen

Wie lassen sich Studium und Beruf mit Familienaufgaben vereinbaren? Dieser Frage geht die erste Vereinbarkeitswoche nach. Familienfreundlich –  Die Universität lädt ihre Mitarbeitenden und Studierenden ein, von Montag, 30. November bis Freitag, 4. Dezember 2020 an Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten teilzunehmen. Die Themen werden sowohl aus alltagspraktischer Perspektive als auch mit Beiträgen von Expertinnen und Experten beleuchtet. Alle Angebote finden online statt, in einer Mischung aus synchronen und asynchronen Formaten.

Familienfreundlichkeit wird an der Universität Bremen großgeschrieben. Mit der breiten Themenpalette der Vereinbarkeitswoche soll den unterschiedlichen Bedürfnissen der Mitarbeitenden und Studierenden sowie den vielfältigen Familienmodellen Rechnung getragen werden.

 

Von Vätertag bis Pflegestammtisch: Vielfältiges Programm

Jeder Wochentag widmet sich einem Themenschwerpunkt. Gestartet wird am Montag mit dem „Vätertag“: Hier berichten Uni-Väter über ihr Leben mit behinderten und nicht behinderten Kindern, ein Autor stellt sein neues Buch über Co-Parenting und Regenbogen-Familien vor. In einem Expertengespräch zwischen einem Berater und einem Uni-Dozenten werden wichtige Informationen über „Orte zur Vereinbarkeit von Männlichkeiten“ erörtert.

Am Dienstag dreht sich alles um das Studium mit Kind. Die Sozialberaterin des Studierendenwerkes stellt Unterstützungsangebote für Studierende mit Kindern vor. Engagierte Studierende der AG Familienfreundliches Studium informieren über ihre Arbeit und geben Tipps, wie Studium und Kind unter einen Hut gebracht werden können.

 

Eine Fachberaterin von Rat & Tat, Beratungsstelle für queeres Leben e. V. in Bremen, erläutert Regelungen und Möglichkeiten für Regenbogenfamilien.

Am Mittwoch rückt die Situation für pflegende Angehörige, für Beschäftigte und Studierende in den Mittelpunkt. Eine Wissenschaftlerin analysiert die „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf im Hochschulkontext“. Erste Ansätze zum Umgang mit transgeschlechtlichen Menschen in der Pflege werden von einer Beraterin vorgestellt. Auch der Pflegestammtisch der Uni Bremen mit einem Experten vom Pflegestützpunkt öffnet virtuell sein Angebot für alle an diesem Tag.

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Um die wissenschaftliche Karriere mit Kindern geht es am Donnerstag. In einem Workshop wird über den Status quo und weitere notwendige Maßnahmen beraten, die eine Vereinbarkeit tatsächlich ermöglichen. Eine Wissenschaftlerin berichtet über ihre Erfahrungen in der Wissenschaft in europäischen Ländern.

Am Freitag steht die Gesundheit im Mittelpunkt: Hierzu findet ein Workshop mit dem Titel „Gesund im home office/ in der Mittagspause“ mit vielen praktischen Anregungen statt. Ein weiterer Workshop konzentriert sich auf die Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Dazu werden praktische Übungen vermittelt.

Quelle: Pressmitteilung Universität Bremen