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Kevin Kalinowski wird ein Blauer

Oldenburg. Kevin Kalinowski wird Oldenburger! Der 25-jährige Abwehrspieler hat amFreitag einen Vertrag bei den Blauen unterschrieben. Echtes Neuland betritt er damitnicht, denn bereits als A-Jugendlicher war er im Marschwegstadion am Ball.„Wir hatten Kevin schon längere Zeit im Fokus, weil er genau das Anforderungsprofilerfüllt, das wir skizziert hatten. Er ist physisch stark, sehr robust und beidfüßig gut, so dasser in der Abwehr auf allen Positionen spielen kann. Darüber hinaus ist Kevin ein richtigguter Typ, der auch menschlich gut zu unserem Kader passt“, sagt Jürgen Hahn. Darüberhinaus schätzt der sportliche Leiter die Erfahrung des Neu-Oldenburgers, der in dervergangenen Saison für den BSV Rehden 28 Spiele in der Regionalliga-Nord absolvierthat.„Ich freue mich, wieder zurück nach Oldenburg zu kommen. Mir gefällt die Stadt sehr gut,ich habe hier noch Freunde und außerdem habe ich ja auch schon im Marschwegstadiongespielt“, erzählt Kevin Kalinowski und denkt dabei nicht nur an das erfolgreiche Gastspielmit dem BSV Rehden. Bereits als A-Jugendlicher war er nämlich in Oldenburg am Ball. Mitder U19 des VfL Oldenburg spielte der gebürtige Hannoveraner seinerzeit in derJugend-Bundesliga. „Sportlich war es damals für uns leider nicht ganz so erfolgreich, aberich habe mich in Oldenburg trotzdem sehr wohlgefühlt und enorm viel gelernt.“

Beim TSV Havelse absolvierte er später die ersten Schritte im Herrenfußball, ehe es denkopfballstarken Abwehrrecken, der stattliche 1,88 Meter groß ist, zum SC Verl zog. Nachzwei Spielzeiten in der Regionalliga-West wechselte der Wirtschafts- und Sportstudentzum Nordost-Regionalligisten TSG Neustrelitz. Auch dort zählte er regelmäßig zurStammelf und absolvierte 25 Punktspiele für die TSG. Jetzt freut sich Kevin Kalinowski aufseine Rückkehr an die Hunte. „Ich habe große Lust auf Oldenburg. Meine neueMannschaft kenne ich schon recht gut und denke, dass ich mich hier schnell einlebenwerden, sportlich und privat“, sagt er.Bereits am Freitag steigt der Neu-Oldenburger ins Training ein. „Ich möchte jetzt keine Zeitmehr verlieren. Die Mannschaft hat viel Potenzial und von unserem Trainer Alex Kienekann ich ganz sicher noch eine Menge lernen. Ich bin grundsätzlich der Überzeugung,dass man im Fußball immer noch dazu lernen kann, egal wie alt man ist und wie vieleSpiele man schon gemacht hat.“