Zu Gast im Theater Bremen: Heimatherz & Herzheimat. Wanderung durch zwei Kulturen

„Heimatherz & Herzheimat“, so hat die aus der Ukraine stammende Künstlerin Natalie Shtefunyk ihren musikalischen Abend im Theater Bremen genannt. Sie will damit zu einer Wanderung durch zwei Kulturen einladen und erzählt in Liedern und Gedichten davon, wie es ist, die eine Heimat, die Ukraine, zu verlassen und eine neue Heimat in Deutschland zu finden. Das Bremer Theater-Publikum kennt Natalie Shtefunyk bereits aus Alize Zandwijks sehr erfolgreicher Produktion „Mütter“. Shtefunyk, die vor zwanzig Jahren nach Deutschland kam, möchte den Abend dazu nutzen, ihre Erfahrungen als Migrantin zu teilen und anderen damit Mut zu machen, die eigenen Träume zu leben. Im Mittelpunkt der vorgetragenen Lieder und Gedichte stehen positive Geschichten über Verlust und Gewinn von Heimat, trotz aller Widrigkeiten voller Optimismus. Geplant ist der Abend dabei schon lange, der Krieg in der Ukraine zwingt sie nun dazu, sich noch einmal anders mit Fragen nach Verlust und Heimat auseinanderzusetzen. Begleitet wird sie vom Komponisten Evgeny Wenger. „Heimatherz & Herzheimat“ von und mit Natalie Shtefunyk am Freitag, dem 17. Juni um 20 Uhr im Kleinen Haus.

Die Veranstaltung wird gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Mit dem Programm unterstützt die Kulturstiftung des Bundes Kulturinstitutionen dabei, sich intensiver mit Migration und kultureller Vielfalt auseinanderzusetzen und neue Zugänge und Sichtbarkeiten für Gruppen der Gesellschaft zu schaffen, die bislang nicht ausreichend erreicht wurden. Das Modellprogramm fördert zu diesem Zweck eine Vielfalt von Ansätzen, die auf die diversitätsbezogene Öffnung in den Bereichen Programm, Publikum und Personal zielen.

 Gefördert durch den Senator für Kultur.

 Zu Gast im Theater Bremen: „Heimatherz & Herzheimat“ von und mit Natalie Shtefunyk am Freitag, dem 17. Juni, um 20 Uhr im Kleinen Haus.

Siehe auch  Zu Gast: Herta Müller liest im Theater Bremen

 

Quelle: Pressemitteilung Theater Bremen