Von der Chemie-Show über den mathematischen Escape-Room bis zur Roboter-Schauvorlesung

Von der Chemie-Show über den mathematischen Escape-Room bis zur Roboter-Schauvorlesung
Foto: Universität Oldenburg / Daniel Clören

Von der Chemie-Show über den mathematischen Escape-Room bis zur Roboter-Schauvorlesung

Mit welchen Materialien, Energien und Rohstoffen werden wir in Zukunft leben und arbeiten, und wie verstehen wir die uns umgebende Welt? Wer sich für Antworten auf diese Fragen sowie Einblicke in aktuelle Forschung interessiert, ist zu den „Entdecker*innentagen“ auf dem Campus Wechloy der Universität Oldenburg herzlich eingeladen (Carl-von-Ossietzky-Straße 11). Sie finden anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Universität statt. Am Samstag, 1. Juni, erwartet die Besuchenden von 10.00 bis 15.00 Uhr ein breites Angebot an Experimenten und Mitmachaktionen, Vorträgen und Laborführungen aus Naturwissenschaften, Technik, Mathematik, Informatik und Neurowissenschaften. Bereits am Freitag, 31. Mai, können angemeldete Schulklassen etwa den Windkanal oder die Aquarien-Anlage besichtigen, eigene Farbstoff-Solarzellen bauen sowie Grundwasser und Boden erkunden. Etwa 700 Schüler*innen aus der Region ab Klasse 7 werden mit ihren Lehrkräften erwartet – der erste Veranstaltungstag ist somit ausgebucht. Informationen zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten, zur Oldenburger Lehrkräftebildung sowie der Option eines Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahres an der Uni runden an beiden Tagen das Programm ab.

Herzstück der zweitägigen Veranstaltung wird ein großer „Entdecker*innenmarkt“ auf der zentralen Ringebene des Hauptgebäudes W1-4 in Wechloy sein, von dem ausgehend Interessierte „Expeditionen“ zu verschiedenen Wissens- und Forschungsgebieten unternehmen können. Ob es um eckige Seifenblasen, einen Blick unter den Spiekerooger Strand oder das Probieren von Speiseeis aus dem Chemielabor geht, um grünen Wasserstoff, das Aufspüren von Betrugsstraftaten mit mathematischen Mitteln oder aber wundersame Verwandlungen und vermeintliche Absurditäten in der Physik – für beide Tage haben Forschende, Lehrende und Studierende der Uni jeweils mehr als 70 Programmpunkte vorbereitet. Diese richten sich nicht nur an Jugendliche und Erwachsene, sondern auch an Familien mit jüngeren Kindern. Das vielfältige Programm lässt sich im Detail online einsehen.

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Die Universität empfiehlt eine Anreise mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bushaltestelle: Campus Wechloy, Bahnhaltepunkt: Oldenburg-Wechloy). Die Cafeteria des Studierendenwerks Oldenburg am Standort Wechloy wird auch am Samstag geöffnet sein.

Seit Gründung der Universität Oldenburg vor 50 Jahren spielen die Naturwissenschaften und die Mathematik in Forschung und Lehre eine wichtige Rolle. Vor allem Themen wie Energie, Nachhaltigkeit, Rohstoffnutzung und die Frage, wie Wissenschaft unseren Weg durch die Transformationen der Zukunft mitgestalten wird, standen und stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit. Im Laufe der Zeit kamen Schwerpunkte in Umwelt- und Meereswissenschaften, Versicherungs- und Finanzmathematik oder auch Informatik hinzu. Früher wie heute arbeiten Oldenburger Forschende an den großen Zukunftsfragen der Gesellschaft. Auf dem Campus Wechloy werden zudem seit mehr als 40 Jahren auch angehende Lehrkräfte darauf vorbereitet, Inhalte aus Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik und Technik bestmöglich an Schüler*innen zu vermitteln.

Das ausführliche Programm der „Entdecker*innentage“ sowie Tipps und Hinweise für LeInfo

hrkräfte und alle Interessierten finden sich online unter uol.de/fk5/entdeckertage-2024

Pressemitteilung von: Universität Oldenburg