Oldenburg strebt zur Sonne: Auszeichnung für großes Plus an Photovoltaik

Oldenburg strebt zur Sonne: Auszeichnung für großes Plus an Photovoltaik
Glückliche Preisträgerinnen und Preisträger: Vertreterinnen und Vertreter der ausgezeichneten Städte stellten sich im Park von Schloss Bellevue zum Gruppenfoto. Foto: Wattbewerb

Oldenburg strebt zur Sonne: Auszeichnung für großes Plus an Photovoltaik

Oldenburg. Im Rahmen der „Woche der Umwelt“ auf dem Gelände von Schloss Bellevue in Berlin wurde die Stadt Oldenburg für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Bereich Photovoltaik-Zubau geehrt. Die feierliche Siegerehrung fand am 4. Juni statt und wurde von Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetags, vorgenommen.

Oldenburg erreicht 6. Platz in der Großstadtwertung

Oldenburg belegte in der Großstadtwertung des so genannten „Wattbewerbs“ den 6. Platz. Zwischen dem 21. Februar 2021 und dem 1. September 2023 sind in Oldenburg Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt knapp 20 Megawattpeak ans Netz gegangen. Damit wurden mehr Photovoltaik-Leistung in Wattpeak pro Einwohnerin und Einwohner installiert als in über 60 anderen teilnehmenden Großstädten. Diese bemerkenswerte Leistung unterstreicht die Rolle Oldenburgs als Vorreiterin im Bereich erneuerbare Energien und nachhaltiger Stadtentwicklung. Diese Errungenschaft ist natürlich auch ein großer Verdienst der Oldenburger Bürgerinnen und Bürger, die tatkräftig den Ausbau der Photovoltaik-Leistung in der Stadt vorangebracht haben. „Die Stadt Oldenburg freut sich über die Ehrung und hofft, auch im nächsten Jahr eine der oberen Platzierungen zu erreichen“, sagt Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht.

Oldenburg als eine der ersten Städte im „Wattbewerb“

„Wattbewerb“ ist ein Wettbewerb, der von Fossil Free Karlsruhe, Parents for Future Germany, Fridays for Future Deutschland und Scientists for Future Deutschland ins Leben gerufen wurde und seit 2021 besteht. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in deutschen Städten und Gemeinden zu beschleunigen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Oldenburg gehörte zu den ersten Städten, die sich dem „Wattbewerb“ angeschlossen haben. Weitere Informationen dazu und zum aktuellen Städteranking sind unter www.wattbewerb.de » zu finden.

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Stadt unterstützt Solar-Check

Wer mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach Strom produzieren will, kann unter www.oldenburg.de/solarberatung » einen Antrag für den „Oldenburger Solar-Check“ stellen. Dieser informiert in rund 45 Minuten über Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit, Fördermittel sowie Speichermöglichkeiten. Bei einem Beratungswert von 125 Euro trägt die Stadt 75 Euro – der Eigenanteil liegt bei 50 Euro. Der „Solar-Check“ ersetzt zwar nicht die konkrete Planung einer Photovoltaik-Anlage, ermöglicht jedoch die Ideenentwicklung gemeinsam mit einer Expertin oder einem Experten. Interessierte können im Vorfeld das Oldenburger Solardachpotenzialkataster unter www.oldenburg.de/solardachkataster » nutzen, um eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach zu simulieren und dies als Grundlage für weitere Beratungsgespräche zu nutzen. Fragen zum „Oldenburger Solar-Check“ beantwortet der Fachdienst Klimaschutz per E-Mail an klima[at]stadt-oldenburg.de.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg