frauenORT Helene Lange sichtbar machen

frauenORT Helene Lange sichtbar machen
Annette Meyers (Leitung Amt für Verkehr und Straßenbau), Dr. Stephanie Abke (EWE Stiftung) und Wiebke Oncken (Gleichstellungsbeauftragte) stellten das neue Hinweisschild zum frauenORT Helene Lange vor. Foto: Stadt Oldenburg

frauenORT Helene Lange sichtbar machen

Oldenburg. Aus Anlass des 175. Geburtstages der Oldenburger Ehrenbürgerin, Frauenrechtlerin und Pädagogin Helene Lange wurden an zehn Oldenburger Ortseingangsstraßen Hinweisschilder aufgestellt, die auf den frauenORT Helene Lange aufmerksam machen sollen. Ein zentrales Anliegen der frauenORTE ist es, dazu beizutragen, dass Frauengeschichte und Frauenkultur einen festen Platz in kulturtouristischen Angeboten erhalten. Deshalb werben bereits viele Orte mit ihrer herausragenden Persönlichkeit. Oldenburg gehört jetzt auch dazu: „Nachdem die einzige Ehrenbürgerin Oldenburgs, Dr. h.c. Helene Lange, unsere Stadt schon seit 2010 zum frauenORT macht, wird es höchste Zeit auch im öffentlichen Raum auf diese Besonderheit hinzuweisen“, sagt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Es besteht ein Nachholbedarf, die Leistungen und Erfolge von Frauen sichtbar zu machen. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnerinnen und -partnern setzen wir uns dafür ein.“

Helene Lange als Pionierin der Mädchen- und Frauenbildung sichtbarer machen
Annette Meyers, Amtsleiterin für Verkehr und Straßenbau, deren Amt für die praktische Umsetzung zuständig war, ergänzt: „Den frauenORT Helene Lange im Oldenburger Verkehrsraum sichtbar zu machen und damit zur Ehrung dieser Pionierin der Mädchen- und Frauenbildung beizutragen, ist mir persönlich und dem Amt ein wichtiges Anliegen.“ Die Anschaffung der Straßenschilder wurden von der EWE Stiftung finanziell unterstützt. Dr. Stephanie Abke, Geschäftsstellenleiterin der EWE Stiftung, begründet ihr Engagement: „Die Straßenschilder zum Oldenburger frauenORT Helene Lange machen diese wichtige Persönlichkeit im öffentlichen Raum noch sichtbarer. Die EWE Stiftung setzt sich seit 2002 für Vielfalt und Chancengerechtigkeit ein, lobt seit 2016 gemeinsam mit der Stadt Oldenburg und dem OFFIS den gleichnamigen Preis aus, und hat die Anschaffung der zehn Hinweisschilder deshalb gerne unterstützt.“

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An folgenden Orteingängen sind die Hinweisschilder zu sehen:

•    Nordmoslesfehner Straße
•    Cloppenburger Straße
•    Bremer Heerstraße
•    Alexanderstraße
•    Edewechter Landstraße
•    Nadorster Straße
•    Stedinger Straße
•    Elsflether Straße
•    Ammerländer Heerstraße
•    Bloherfelder Straße

Was steckt hinter den frauenOrten?

Die Initiative frauenORTE Niedersachsen wurde vom Landesfrauenrat Niedersachsen 2008 ins Leben gerufen und soll auf die Verdienste historischer Frauenpersönlichkeiten aufmerksam machen. Seit 2010 ist Oldenburg der frauenORT Helene Lange, angeregt durch den Oldenburger Verein Zentrum für Frauen-Geschichte. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.frauenorte-niedersachsen.de ».

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg