Bilanz zu „Oldenburg räumt auf“: Natur von 15 Tonnen Müll befreit

Bilanz zu „Oldenburg räumt auf“: Natur von 15 Tonnen Müll befreit
Gruppenbild der fleißigen Müllsammlerinnen und Müllsammler auf dem Betriebsgelände des AWB. Foto: Torsten von Reeken

Bilanz zu „Oldenburg räumt auf“: Natur von 15 Tonnen Müll befreit

Oldenburg. Zwei Tage, etwa 7.500 fleißige Sammlerinnen und Sammler und 15 Tonnen Müll: Das ist die beeindruckende Bilanz der diesjährigen Frühjahrsputzaktion „Oldenburg räumt auf“, die am 17. März für die Schülerinnen und Schüler und am 18. März für alle anderen Personen stattgefunden hat. Am Freitag griffen bereits rund 4.900 Schülerinnen und Schüler von 39 Schulen sowie 717 Teilnehmende aus Kindergärten und Kitas zu Handschuhen und Abfallsäcken, um das Umfeld und die nahegelegenen Wege zu reinigen. Am Samstag waren dann etliche Bürgerinnen und Bürger im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die Stellen vom Müll zu befreien, die nicht regelmäßig von den städtischen oder den Mitarbeitenden anderer zuständiger Stellen gesäubert werden können. „Ich bin immer noch überwältigt von den Zahlen, das war eine Mega-Leistung aller Beteiligten. Angesichts der Sammelmenge von 2022, als 5.300 Engagierte rund 7,67 Tonnen sammelten, ist dies ein überraschendes Ergebnis – das zeigt, dass viele Mithelfende vieles bewirken können“, zeigt sich AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn beeindruckt von dem erreichten Ergebnis.

Großes Abschlussfest und Fahrten auf der Kehrmaschine

Im Anschluss an die Stadtputzaktion lud der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) traditionsgemäß wieder alle Mitwirkenden zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Kinder konnten zudem auf einer Kehrmaschine mitfahren, das Angebot wurde sehr gut angenommen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dankte bei der Abschlussveranstaltung in einem gemütlichen Zelt allen Beteiligten der Aktion für ihr ehrenamtliches Engagement – und zeigte sich besonders erfreut, dass auch ukrainische Helferinnen und Helfer aktiv mitwirkten. Ausdrücklich bedankte er sich bei den Bürger- und Heimatvereinen, die die Großreinemach-Aktion von Beginn an unterstützen, indem sie die Planung, Koordinierung und Durchführung in ihren Stadtbezirken übernehmen.

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Doch Schneider-Kühn möchte eine ganz besondere Gruppe nicht vergessen: „Mein ausdrücklicher Dank gilt den 30 Personen des AWB, die um „Oldenburg räumt auf“ herum im Einsatz waren und sich großartig für das Gelingen der Veranstaltung und die Aufnahme der Sammelmengen engagiert haben. Eine tolle Teamleistung, auf die ich sehr stolz bin!“ Die Mitarbeitenden des Abfallwirtschaftsbetriebes haben die Abfälle mit Fahrzeugen von den fast 200 verschiedenen Abfallsammelplätzen abgeholt und in der Abfallbehandlungsanlage Neuenwege ordnungsgemäß entsorgt.

1.500 Euro für den guten Zweck gespendet

Wie in den zurückliegenden Jahren diente der Frühjahrsputz nicht nur der Umwelt, sondern auch einem guten Zweck. Dafür stellte die LzO wieder 10 Cent pro gesammeltem Kilogramm für soziale Zwecke zur Verfügung. Der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern „ersammelte“ Betrag ging zu gleichen Teilen an die Agentur :ehrensache und die Kulturtafel Oldenburg.

Auch viele andere Oldenburger Unternehmen beeindruckt das ehrenamtliche Engagement der vielen Helferinnen und Helfer: Sie belohnten dies mit großzügigen Sachpreisen, die im Rahmen einer Tombola verlost wurden. Für die erneute Unterstützung bedankt sich der AWB bei allen Sponsoren.

In Norddeutschland wurde gesammelt

Aber nicht nur in Oldenburg war der Frühjahrsputz angesagt. Am Freitag und Samstag waren auch Bürgerinnen und Bürger in vielen anderen norddeutschen Städten mit Abfallsäcken unterwegs, um ihre Städte sauber für den Frühling zu machen.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg