Take a fresh look at your lifestyle.

GLOCKE Spezial: Doppelkonzert Blick Bassy & Aline Frazão

Doppelkonzert Blick Bassy & Aline Frazão Glocke-Debüts der beiden jungen Künstler

aus der afrikanischen Musikszene

Das dritte Konzert der Reihe GLOCKE Spezial in der Saison ermöglicht die Entdeckung von zwei herausragenden jungen Künstlern der reichen und vielfältigen afrikanischen Musikszene: Blick Bassy und Aline Frazão. In dem Doppelkonzert am Dienstag, 12. März, um 20 Uhr stellen sich der aus Kamerun stammende Sänger und Gitarrist sowie die aus Angola stam-mende Singer-Songwriterin mit ihren jeweiligen Bands vor. Vielen Weltmusik-Fans wurde Blick Bassy bereits mit seiner in Kamerun gegründeten erfolg-reichen Jazzfusion-Band Macase ein Begriff. Seit 2005 in Frankreich ansässig, machte er 2009 mit seinem Debütalbum „Léman“ als Solo-Künstler auf sich aufmerksam. Auf seinem 2015 veröffentlichten dritten Album „Akö“ verband er die westafrikanische Musiktradition mit Anleihen aus dem amerikanischen Delta-Blues und Gypsy-Swing. Nun kündigt der Künstler mit der samtenen Falsettstimme sein neues Album mit dem Titel „1958“ an. Mit ihm möchte Blick Bassy an den in jenem Jahr erschossenen kamerunischen Unabhängigkeitskämpfer Ruben Um Nyobé erinnern, einem der Mitbegründer der ersten nationalen Partei Kameruns UPC. Musikalisch verfolgt der 44-Jährige dabei seine Liebe zu luftigen Soulstücken von Sän-gern wie Skip James oder Marvin Gaye und seine tiefe Verehrung für die traditionelle Musik Kameruns und versetzt das Ganze mit Anleihen aus Klassik und Jazz zu einer fantasierei-chen Kammermusik der Zwischentöne. Aline Frazão wiederum ist in Angolas Hauptstadt Luanda geboren, ging mit achtzehn Jahren nach Lissabon, lebte danach einige Jahre in Spanien und kehrte vor zwei Jahren zurück in ihre Heimat. Da die Familie ihrer Mutter von den Kapverden und aus Angola kommt, die des Vaters wiederum aus Brasilien und Portugal, sind in den Songs der heute 30-Jährigen Afrika und Lateinamerika immer eng miteinander verwoben. Ihr aktuelles Album „Dentro da Chuva“ (Inmitten des Regens) ist von den größten akustischen Alben der brasilianischen Popmusik inspiriert, greift aber gleichzeitig Elemente der traditionellen Musik aus Angola und den Kapverden sowie des Fado und Jazz auf – ein Doppelkonzert von zwei höchst innovativen Künstlern zwischen Tradition und Moderne.