Richtfest für neuen Ersatzlaborbau der Universität Oldenburg

Richtfest für neuen Ersatzlaborbau der Universität Oldenburg

Richtfest für neuen Ersatzlaborbau der Universität Oldenburg

Gestern feierte das Staatliche Baumanagement Region Nord-West Richtfest für den neuen Ersatzlaborbau der Universität Oldenburg. Dort sollen die Institute Biologie und Chemie temporär untergebracht werden, um im Bestandsgebäude W01-W04 am Campus Wechloy eine dringend nötige Brandschutzsanierung durchführen zu können. Später wird der Neubau den erheblichen Flächenbedarf der Universität im naturwissenschaftlichen Bereich dauerhaft abdecken.

„Das neue Laborgebäude ist alles andere als ein 08/15-Bau“, sagte Cristina von Pozniak-Bierschenk, Leiterin des Staatlichen Baumanagements Region Nord-West. „Denn wir errichten hier einen Neubau, der auf beengtem Raum eine maximal flexible Nutzung ermöglichen wird.“

Klimafreundliches Gebäude

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität haben die Gebäude des Landes eine Vorbildfunktion“, erklärte der für das Staatliche Baumanagement zuständige Finanzminister Gerald Heere. „Damit stehen gerade die bereits laufenden Baumaßnahmen vor besonderen Herausforderungen. Umso mehr freut es mich, dass dieser Neubau die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes sogar um rund 17 Prozent unterschreitet. Das Flachdach wird mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt durch Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung, und die Lüftung mit Wärmerückgewinnung trägt ebenfalls zur Energieeffizienz bei.“

„Die Universität Oldenburg wächst“, betonte der Präsident der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Ralph Bruder. „Dieser Neubau ist gleich in zweifacher Hinsicht wichtig: Als Ausweichquartier schafft er die Grundlage, das Hauptgebäude auf dem Campus Wechloy sanieren zu können. Angesichts des Sanierungsstaus, der auch unsere Hochschule betrifft, ein bedeutender Schritt. Anschließend bietet uns der Bau dauerhaft zusätzlichen Platz für unsere hervorragende naturwissenschaftliche Forschung.“

Flexible Nutzung auf komprimiertem Raum

Der Neubau mit einer Grundfläche von 42 x 18 Metern wird über drei Etagen verfügen. Dort verteilen sich insgesamt sieben Labore mit Grundflächen zwischen 40 m² und 134 m² sowie Spülküchen, Lager- und Büroflächen. Das Foyer im Erdgeschoss wird unter anderem als Verteiler sowie als Informations- und Kommunikationsfläche dienen. Das Ersatzlaborgebäude zeichnet sich besonders durch seine maximal gehaltene flexible Nutzung auf komprimiertem Raum aus.

Siehe auch  Lemwerder

Nach aktuellem Stand soll der Neubau Ende 2024 fertiggestellt sein und rund 14 Millionen Euro kosten.

Pressemeldung von  Nds. Landesamt für Bau und Liegenschaften