NOperas! – Obsessions

NOperas! – Obsessions

NOperas! – Obsessions

Uraufführung / von Oblivia & Yiran Zhao im Rahmen von NOperas! / Über Machtwillen, fiebrige Begierden und Besessenheit: Welche wiederkehrenden Muster gibt es als Triebfedern menschlichen Handelns? / Premiere im Kleinen Haus am 19. Februar 2022.

Privat oder politisch, schreiend oder flüsternd, im Gestern oder im Heute: Die finnische Kompanie Oblivia und die chinesische Komponistin Yiran Zhao untersuchen in ihrer Arbeit „Obsessions“ unsere Besessenheit und unsere Begierden. Dabei irrlichtern sie spielerisch zwischen wechselnden Orten und Zeiten, um wiederkehrende Muster von Obsessionen als Triebfedern menschlichen Verhaltens offenzulegen: sei es bei denen, die schierer Machtwille treibt oder jenen, die nach Freiheit hungern, sei es im alten Rom oder in der Jetztzeit. Auf der Bühne stehen neben Musiker:innen der Bremer Philharmoniker auch Mitglieder aus den Ensembles von Musiktheater und Schauspiel des Theater Bremen.

„Obsessions“ wird im Rahmen der Förderinitiative NOperas! entwickelt. Der „Fonds Experimentelles Musiktheater“ (feXm) von NRW KULTURsekretariat und Kunststiftung NRW ist seit anderthalb Jahrzehnten die einzige einschlägige Förderinitiative im deutschsprachigen Raum, die gemeinsam mit Ensembles in der freien Theaterszene und im Verbund mit Schauspiel- und Opernhäusern neue Musiktheaterformate entwickelt und produziert: Mit dem Start des Förderprogramms „NOperas!“ erweiterte der feXm Anfang 2019 maßgeblich die künstlerischen Ansätze und die Reichweite. Für jeweils drei Spielzeiten schließen sich mehrere Theater zu einem Verbund zusammen. Gemeinsam realisieren sie in jeder Saison ein Projekt, das an allen Theatern gezeigt wird. „Obsessions“ ist die dritte von insgesamt drei Produktionen innerhalb dieses Dreijahreszyklus. Im Anschluss wird das Projekt an der Oper Wuppertal weiterentwickelt, die Uraufführung dort erfolgt am 3. Dezember 2022.

Siehe auch  TheaterTreffen mit Michael Börgerding

„Ich freue mich, dass wir mit Oblivia eine Gruppe im Hause haben, die mit ihren sehr eigenen Mitteln das Thema ‚Leidenschaften‘ erforscht: spartenübergreifend und aus der geleiteten Improvisation heraus und so erfrischende Impulse für das Publikum wie den Theaterbetrieb setzt.“ So Brigitte Heusinger, die leitende Dramaturgin im Musiktheater in Bremen ist und in der Jury zur Auswahl der geförderten Produktionen saß.

Das Theaterkollektiv Oblivia wurde 2000 in Helsinki gegründet. Es hat sich seitdem international bei Publikum und Kritik einen Namen gemacht mit Aufführungen, die Genregrenzen sprengen und sich mit äußerst minimalen Theatermitteln großen Themen stellen. Die musikalischen Arbeiten der jungen chinesischen Komponistin Yiran Zhao zielen ins Interdisziplinäre und beziehen neben Elementen des Performativen vielfach auch solche der Visual Arts ein. Seit 2014 werden sie von renommierten Ensembles für Zeitgenössische Musik interpretiert und finden Aufführungen auf namhaften Festivals.

Eine Produktion von Oblivia im Rahmen der Förderinitiative NOperas! – eine Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In gemeinsamer Trägerschaft von NRW KULTURsekretariat und Kunststiftung NRW, in Kooperation mit Oper Wuppertal und Theater Bremen

Unterstützt von: Arts Promotion Centre Finland, Helsinki City, Svenska kulturfonden, TINFO – Theatre Info Finland/ MOTI funded by The Finnish Cultural Foundation.

Quelle Pressemeldung von  Theater Bremen