„Die Bamberger Familie heute“: Film und Lesung mit Eike Besuden im Theater Bremen

„Die Bamberger Familie heute“: Film und Lesung mit Eike Besuden im Theater Bremen

„Die Bamberger Familie heute“: Film und Lesung mit Eike Besuden im Theater Bremen

Vor dem Zweiten Weltkrieg ist Julius Bamberger ein angesehener und erfolgreicher Kaufmann, der das erste Hochhaus in der Bremer Innenstadt baute. In den 1930er Jahren wird er aufgrund seiner jüdischen Abstammung verhaftet und tyrannisiert, seine Frau nimmt sich das Leben, Bamberger geht mit seinen beiden Kindern ins Exil. Erst nach Frankreich, schließlich in die USA. Was bleibt 80 Jahre nach dem Holocaust?, fragt jetzt Eike Besuden in seinem Buch „Emigrante – Erben des Holocaust in den USA“. Seine Recherche rund um die Bremer Familie Bamberger hat er in Film und Buch festgehalten. Den Film hat Besuden vor zehn Jahren über diese Familiengeschichte gedreht und wendet sich jetzt in seinem Buch der Enkelgeneration zu. Herausgekommen ist eine ausschnitthafte Bestandsaufnahme am Beispiel einer Familie, die zeigt, auf welche Weise der Holocaust in den Generationen der Kinder und Enkel bis heute wirkt. Die Gespräche mit den Angehörigen der Familie Bamberger aus den Jahren 2021/22 dokumentieren, wie sehr sie von ihrer Vergangenheit bedrängt und bestimmt werden. Im Anschluss an den Film über die Familie Bamberger lesen Autor Eike Besuden und Schauspielerin Franziska Mencz aus dem thematisch darauf aufbauenden Buch. „Die Bamberger Familie heute“, Lesung und Film zu sehen am Montag, dem 22. Mai um 20 Uhr im Kleinen Haus.

Zu Gast im Theater Bremen: „Die Bamberger Familie heute“, Film und Lesung mit Eike Besuden und Franziska Mencz am Montag, dem 22. Mai um 20 Uhr im Kleinen Haus

Pressemeldung von  Theater Bremen

Siehe auch  Zu gewinnen: Mietfreie Fläche in der Innenstadt