Schlittschuhvergnügen auf dem Julius-Mosen-Platz wird aufgebaut

Schlittschuhvergnügen auf dem Julius-Mosen-Platz wird aufgebaut

Schlittschuhvergnügen auf dem Julius-Mosen-Platz wird aufgebaut

Oldenburg. Einmal auf den (Schlittschuh-)Spuren Kati Witts wandeln – das können kleine und große Oldenburgerinnen und Oldenburger ab Donnerstag, 19. Januar, zwei Monate lang auf dem Julius-Mosen-Platz. Damit ab dann auch alles im wahrsten Sinne „reibungslos“ läuft, starten bereits heute die Aufbauarbeiten rund um die etwa 200 Quadratmeter große Fläche aus weißen Synthetik-Platten, auf denen die Schlittschuhkufen nahezu wie auf Kunsteis gleiten. Die Radabstellanlagen auf dem Julius-Mosen-Platz müssen für den Zeitraum ebenfalls weichen, um einen Rettungsweg freizuhalten. Als Alternative steht eine mobile Abstellanlage im Bereich vor dem Spirituosengeschäft bis zum Kaufhaus der Werkstätten zur Verfügung. Die insgesamt 27 Bügel habe eine Kapazität für 54 Fahrräder. Weitere Ausweichmöglichkeiten stehen in unmittelbarer Nähe am Friedensplatz zur Verfügung.

Kostenloses Angebot für Schulklassen

Für Schulklassen wird es an zwei Vormittagen in der Woche ein kostenloses Angebot geben. Dafür ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Einige Klassen haben sich bereits beim Oldenburger Veranstalter Maik Böse telefonisch unter 0441 3613670 oder per E-Mail an boese[at]boese.biz gemeldet, es sind aber noch Zeiten frei.

Wann hat die Schlittschuhbahn geöffnet?

Nach dem Startschuss am 19. Januar sind folgende Öffnungszeiten vorgesehen: montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr, an Wochenenden von 10 bis 18 Uhr. Zusätzlich soll die Schlittschuhbahn an mindestens zwei Tagen pro Woche auch vormittags von 10 bis 13 Uhr für Schulklassen und gemeinnützige Einrichtungen kostenfrei geöffnet sein.

Was kostet das Schlittschuhvergnügen?

Der Ticketpreis beträgt 5 Euro für Erwachsene sowie 3 Euro für Kinder bis 15 Jahre, Studierende/Auszubildende und Seniorinnen und Senioren. Schulklassen schlittern an zwei Vormittagen in der Woche nach Voranmeldung umsonst.

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Welches Rahmenprogramm ist geplant?

Auf der Schlittschuhbahn können nicht nur munter Runden gedreht werden, es wird auch ein begleitendes Eventprogramm geben:

  • Jeden Mittwoch und Freitag kann man sich von 20 bis 22 Uhr Slots für ein Eisstockschießen buchen. Tickets gibt es unter www.ticketticker.de ».
  • Jeden Samstag wird die durch ein Zelt komplett überdachte Bahn von 20 bis 22 Uhr mit verschiedenen Motto-Events wie „Disco on Ice“ oder kleinen Singer- und-Songwriter-Konzerten inklusive dem Schlittschuhfahren zusätzlich geöffnet sein.
  • Sonntags finden tagsüber immer wechselnde Kinderattraktionen auf der Schlittschuhbahn statt.

Wer betreibt die Bahn und wer bezahlt das?

Mit dem Betrieb der Kunststoff-Eisbahn hat die Stadtverwaltung die Oldenburger Veranstaltungsagentur Boese Events beauftragt. Finanziert wird das rund neunwöchige Angebot größtenteils aus vom Innenstadtmanagement eingeworbenen Mitteln des vom Land Niedersachsen aufgelegten Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt“ (99.000 Euro). Einen zehnprozentigen Eigenanteil in Höhe von 11.000 Euro leistet die Stadt selbst.

Verbraucht die Anlage viel Energie?

Es handelt sich um eine TÜV-zertifizierte Anlage des Herstellers Like-Ice aus dem Landkreis Regensburg in Bayern. Die Bahn funktioniert – wie der Produktname es sagt – fast wie auf echtem Eis. Mit einem großen Unterschied: Die Anlage benötigt als Kunststoff-Bahn keine Kühlung, verbraucht weder Wasser noch Strom und verursacht damit nicht immense Energiekosten wie eine echte Eisbahn. Sie lässt sich nach Angaben des Anbieters CO2-neutral betreiben und ist 100-prozentig recycelbar. Damit ist sie im Vergleich zu herkömmlichen Eisbahnen umweltfreundlicher und ressourcenschonender. Sie kann bei (fast) jedem Wetter und jeder Temperatur genutzt werden. Laut Hersteller sind alle verwendeten Materialien und Ingredienzien schadstofffrei und gemäß EU-Richtlinien ungefährlich für Natur, Mensch und Tier.

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Was ist mit dem Öko-Wochenmarkt?

Dem mittwochs auf dem Julius-Mosen-Platz stattfindenden Öko-Wochenmarkt ist als Ausweichfläche der Waffenplatz angeboten worden.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg