Hitze und Trockenheit: Stadt warnt vor Brandgefahren

Hitze und Trockenheit: Stadt warnt vor Brandgefahren

Hitze und Trockenheit: Stadt warnt vor Brandgefahren

Oldenburg. Die extrem heißen Tage erreichen Oldenburg: Temperaturen von über 40 Grad in unseren Breiten machen nicht nur den Menschen zu schaffen, auch Fauna und Flora leiden unter der extremen Trockenheit. Umso wichtiger ist es, dass wir auch in Oldenburg Ohren und Augen offenhalten, mögliche Gefahren bannen und im Zweifel helfend eingreifen. Auch wenn es selbstverständlich scheint: „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger für Gefahren sensibilisieren und zu verantwortungsvollem Handeln aufrufen“, betont Umweltdezernent Sven Uhrhan.

Vorsicht mit offenem Feuer
Die Stadtverwaltung appelliert daher, mit offenem Feuer sehr sorgsam umzugehen. So dürfen Zigaretten, Streichhölzer und andere glühende Stoffe nicht achtlos weggeworfen werden. Es wird darum gebeten, Autos nicht über trockenem Bodenbewuchs abzustellen, weil heiße Auspuffrohre oder Katalysatoren Brände auslösen können. Auf das Zünden von Geburtstagsfeuerwerken sollte ebenso verzichtet werden, wie auf das ohnehin in Niedersachsen verbotene Steigenlassen von Himmelslaternen – beides birgt ein gefährliches Brandrisiko.

Hinweise für Grillfans
Auch zum Thema Grillen gibt es einige Hinweise: An den Oldenburger Seen sowie auf öffentlichen Grünflächen und in Parkanlagen sind das Grillen sowie das Entzünden von Lagerfeuern unzulässig. Vor allem von Einweg-Grills mit niedrigem Bodenabstand sollte man die Finger lassen. Wer daheim grillen will, sollte Vorsichtsmaßnahmen treffen und geeignetes Löschmaterial bereithalten. Außerdem muss ein ausreichender Abstand zu Brennbarem in der Umgebung gehalten werden. Bei Wind ist auf einen möglichen Funkenflug zu achten.

Bäume unterstützen
Bei anhaltender Trockenheit leiden Bäume im wahrsten Sinne unter „Trockenstress“: Dabei verfärbt sich das Laub und welke, braune Blätter fallen zu Boden. Mit dieser biologischen Reaktion mindern die Bäume den Wasserverlust beziehungsweise die Verdunstung. Um Jungbäume mit dem nötigen Nass zu versorgen, wurden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet etwa 200 Bewässerungsbeutel montiert. Diese haben ein Fassungsvermögen von 60 Litern und geben das Wasser langsam innerhalb von fünf bis acht Stunden ab. Im vergangenen Jahr wurde ein zusätzliches Wasserfass beschafft, sodass die Stadt nun im Stadtgebiet mit zwei Gießwagen (je 3.000 Liter) etwa 570 Jungbäume und Bäume an problematischen Standorten, wie beispielweise die Eisenholzbäume am Julius-Mosen-Platz, bewässert. Sollte die Trockenperiode länger andauern, können zusätzlich kleinere Wasserfässer (1.000 Liter) eingesetzt werden. Beim Bewässern von Straßenbäumen bittet die Stadtverwaltung auch die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. „Wir freuen uns über jede Unterstützung“, sagt Umweltdezernent Sven Uhrhan.

Siehe auch  Neuer Präsident am Verwaltungsgericht Oldenburg

Sparsamer Umgang mit Ressource Wasser
Auf die Verwendung von Trinkwasser sollte dabei aber möglichst verzichtet werden. Das gilt auch für das Rasensprengen oder das Befüllen von Garten-Pools. Für die Verkehr und Wasser GmbH (VWG), die für die Trinkwasserversorgung in der Stadt Oldenburg zuständig ist, sind solche Nutzungen Hauptgrund für vermeidbare hohe Verbräuche. Generell gilt: Wer Pflanzen oder Bäume bewässern will, sollte dies nicht in der Mittagszeit, sondern in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden tun.

Und wie kühlen wir Menschen uns bei der Hitze ab?
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie auch Sie gut durch die heißen Tage kommen. Mehr lesen Sie auf www.oldenburg.de

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg