Eindämmung des Klimawandels – was tun?

Eindämmung des Klimawandels – was tun?

Eindämmung des Klimawandels – was tun?

Oldenburg. Die nächsten Jahre sind entscheidend dafür, ob das 1,5-Grad Ziel noch erreicht werden kann: Ohne substanzielle Erfolge beim Klimaschutz in dieser Zeit wird das Ziel verfehlt und gefährliche Klimaänderungen immer wahrscheinlicher. Dies ist ein Ergebnis des aktuellsten Berichts des Weltklimarats (IPCC), der im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Freitag, 13. Mai, 15.00 Uhr, im Saal der Universitätsbibliothek (Campus Haarentor, Uhlhornsweg 49-55) steht. Zu der Präsentation mit dem Titel „Eindämmung des Klimawandels – was tun?“ laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Oldenburg und der Oldenburger Ortsgruppe der Initiative Scientists for Future ein. Alle Teilnehmenden werden gebeten, während der gesamten Veranstaltung einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Zu den Teilnehmenden gehört unter anderem Prof. Dr. Dieter Piepenburg vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, der als Leitautor am sechsten Bericht des IPCC mitgearbeitet hat. In dem internationalen Gremium haben über 800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in drei Arbeitsgruppen alle verfügbaren Klimastudien ausgewertet und die Ergebnisse in einem Sachstandsbericht zusammengestellt. Zu den Vortragenden gehören auch der Oldenburger Ökonom Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, der Oldenburger Physiker Prof. Dr. Joachim Peinke sowie die Umweltwissenschaftlerin und Beraterin Yanna Badet. Sie präsentieren zusammen mit Piepenburg die wichtigsten Ergebnisse aller Arbeitsgruppen. Im Anschluss wird die Bedeutung der Ergebnisse für Oldenburg und Umgebung in einer offenen Diskussion besprochen, an der auch der Leiter des Fachdienstes Klimaschutz der Stadt Oldenburg, Peter Zenner, teilnimmt.

Scientists for Future ist ein überinstitutioneller, überparteilicher und interdisziplinärer Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit proaktiver Wissenschaftskommunikation für eine nachhaltige Zukunft engagieren. Dabei bringen sie den aktuellen Stand der Wissenschaft in faktenbasierter und verständlicher Form aktiv in die gesellschaftliche Debatte um Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung ein, um die Zukunftsorientierung politischer Entscheidungen zu verbessern.

Siehe auch  Torsholter Straße weiterhin gesperrt

Quelle Pressemeldung von  Universität Oldenburg