Wie gelingt die Verkehrswende in Oldenburg?

Wie gelingt die Verkehrswende in Oldenburg?

Wie gelingt die Verkehrswende in Oldenburg?

Oldenburg. Welche Prioritäten im Mobilitätsplan Oldenburg 2030 gesetzt werden, hat der Rat der Stadt in seiner Mai-Sitzung kürzlich beschlossen. Konkrete Planungen zum Ausbau von Premium-Radrouten, etwa von der Innenstadt zum Fliegerhorst, laufen bereits. Welche Maßnahmen werden zudem noch verfolgt? Was wird in den kommenden Monaten umgesetzt? Wo stehen Veränderungen an? Darüber können sich alle Interessierten nach den Sommerferien beim 4. Öffentlichen Forum zum Mobilitätsplan informieren: und zwar in einer Abendveranstaltung im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, am Dienstag, 20. August, 18 bis 20.30 Uhr. Der Einlass beginnt um 17.30 Uhr.

Was ist das Ziel des Mobilitätsplans 2030?

Der Mobilitätsplan Oldenburg 2030 wurde am 26. Juni 2023 vom Stadtrat beschlossen. Er umfasst viele Maßnahmen, durch die Mobilität in Oldenburg künftig vielfältiger und zugleich klimafreundlicher gestaltet werden kann. Mehr Vielfalt bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln gleichermaßen komfortabel, sicher und barrierefrei unterwegs sein können. Eine gut ausgebaute Radverkehrsinfrastruktur erlaubt es mehr Menschen, das Rad zu nutzen und damit nicht nur umweltverträglicher, sondern auch kostengünstiger unterwegs zu sein. Der Busverkehr wird von einer durchgehenden ÖPNV-Spur auf dem Wallring profitieren – er wird beschleunigt und die Betriebsstabilität steigt. Mobilitätsstationen im ganzen Stadtgebiet werden den flexiblen Wechsel zwischen Carsharing-Auto, Fahrrad, E-Roller und Bussen ermöglichen, ganz nach Bedarf. Damit soll der Mobilitätsbereich einen ernst zu nehmenden Beitrag zur angestrebten Klimaneutralität der Stadt Oldenburg bis 2035 leisten. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung gilt es, umweltfreundlichen Verkehrsmitteln mehr Raum zu geben und die Qualität des öffentlichen Raums weiter zu steigern.

Siehe auch  Asphaltierungsarbeiten in der Schinkelstraße

Quelle: Stadt Oldenburg