Theater am Goetheplatz: Funklerwald

Theater am Goetheplatz: Funklerwald
Bild von Cezary Piwowarski auf Pixabay

Theater am Goetheplatz: Funklerwald

Die Waschbären sollen verschwinden! Das beschließt der Rat der Tiere im Funklerwald. Dem Luchsmädchen Lumi und dem Waschbärenjungen Rus fährt der Schreck in die Glieder: Schnell müssen die beiden eine Lösung finden, damit Rus und seine Familie im Funklerwald bleiben dürfen. Lumi lebt hier schon seit sie denken kann mit ihren Eltern, doch die Ankunft der Waschbärenfamilie, die nach einer neuen Heimat sucht, hat den sonst so ruhigen Wald aufgemischt. Denn die Funklerwald-Tiere mögen keine Neulinge, besonders Fuchs Schnauz hetzt alle gegen die Waschbären auf. Doch Rus und Lumi sind längst durch eine innige Freundschaft verbunden. Für sie beginnt nun ein abenteuerlicher Weg in die gefährlichsten Regionen des Waldes, zu der weisen Fledermaus Maushardt und dem geheimen Wandelbaum, wo schwierige Prüfungen auf sie warten.

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Die Autorin Stefanie Taschinski hat mit „Funklerwald“ eine spannende Geschichte über Freundschaft und Toleranz geschrieben und ein Plädoyer dafür, sich selbst ein Bild zu machen, statt Vorurteilen zu folgen. Auf die Bühne im Theater am Goetheplatz bringt das jetzt die Regisseurin Jorinde Dröse, die gemeinsam mit der Dramaturgin Regula Schröter auch die Fassung erarbeitet hat. Beim großen Familienstück für alle Menschen ab 6 Jahren erwartet das Publikum in diesem Jahr neben einem achtköpfigen Schauspielensemble, einem zauberhaften Bühnen- und Kostümbild auch Musik und Video.

Wie man einen Wald ins Theater und Tiere auf die Bühne bringt, erklärt Jorinde Dröse: „Am Anfang braucht es Stifte und Papier, dann viele kreative Köpfe, die mit Freude und Humor zusammen etwas aushecken, dann viele fleißige Hände, die gut sägen, schrauben, kleben und nähen können und dann Menschen, die mit Herz und Hingabe ihre Körper, Stimmen und ihre Fantasie geben und viel Energie in Form von Strom, Essen, Wärme, Zeit und ein wenig Glitzer und Magie.“

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Jorinde Dröse studierte Regie am Institut für Schauspieltheater-Regie an der Universität Hamburg und inszenierte bis 2016 an unterschiedlichen Theatern (Thalia Theater Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Maxim Gorki Theater u. a.). Seit 2009 arbeitet Jorinde Dröse als Mutter und war von 2017-2021 aus dem Theatersystem ausgestiegen, um als Waldpädagogin und Homeschooling-Teacher tätig zu sein. Mit der Spielzeit 21/22 nahm Jorinde Dröse ihre Arbeit als Regisseurin wieder auf und setzt in ihren Arbeiten den Fokus auf feministische Narrative und Diversität auf und hinter der Bühne. Sie inszenierte am Deutschen Theater Berlin, Ramba Zamba Theater, an den Salzburger Festspielen, am Staatstheater Hannover und am Berliner Ensemble.

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Premiere am Sonntag, dem 10. November um 16 Uhr im Theater am Goetheplatz
Im Anschluss Premierenfeier mit Kinderdisco.

Pressemitteilung von: Theater Bremen