Oldenburger Lappan

Lappan

Oldenburger Lappan

Als eines der Wahrzeichen der Stadt Oldenburg ragt der Lappan am Anfang der Langen Straße am Rande der Stadt empor. Ganz genau betrachtet ist er sogar das älteste Wahrzeichen der Stadt. Es handelt sich um einen 35 Meter hohen Glockenturm des ehemaligen Heilig-Geist-Spitals aus dem Jahre 1467/1468, welcher mit einer Renaissancehaube bedacht ist. Seinen Namen hat der Turm daher, dass er nachträglich an das ursprüngliche Gebäude des Spitals angebaut, also „angelappt“, wurde. Das Spitalsgebäude ist bei einem Stadtbrand 1676 vollständig zerstört worden und musste neu aufgebaut werden. Bis ins Jahr 1845 stand an dem Turm das Heiligengeisttor, welches eines der fünf Stadttore der Stadt Oldenburg darstellte. Wie bereits erwähnt trägt der Lappan eine auffällige Renaissancehaube, die er 1709 erhalten hat. Die Haube besteht aus einem Kupferbeschlag und lässt das Dach grün aussehen.

Für Touristen und Besucher ist der Turm sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Dank seiner Größe ist er auch trotz Lage am Stadtrand nicht zu übersehen. Vor dem Turm befindet sich auch eine zentrale Bushaltestelle, an der sich sämtliche Oldenburger Buslinien treffen. Allgemein gilt der Platz vor dem alten Glockenturm als beliebter Treffpunkt der Oldenburger, etwa für einen Stadtbummel, ausgedehnte Kneipentouren oder für die Verabredung zum jährlich stattfindenden Oldenburger Stadtfest. Auch der Lamberti– und der Kramermarkt sind in unmittelbarer Nähe.
Besonders für die Besucher der Stadt ist die Lappan-Praline ein hübsches Mitbringsel oder Andenken. Es handelt sich dabei tatsächlich um eine speziell für das Oldenburger Wahrzeichen kreierte Praline aus Schokolade. Die Praline hat die Form des Glockenturms.

Siehe auch  Forschungsstipendium ausgeschrieben