Oldenburger Baustellen-Update 10.07.24

Oldenburger Baustellen-Update 10.07.24

Straßensanierungen: Beeinträchtigungen möglichst gering halten

Oldenburg. Dass im Bereich der Gartenstraße und der Meinardusstraße in der vergangenen Woche Asphaltierungsarbeiten stattfanden, bemerkten viele Oldenburgerinnen und Oldenburger nicht – und zwar aus gutem Grund. Die Sanierungen fanden zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens statt. Denn: Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf dieser Strecke hatte das Amt für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg die Arbeiten bewusst nachts angesetzt. „Auf Hauptverkehrsstraßen nutzen wir dafür ohnehin gerne die verkehrsärmere Ferienzeit. Unter Vollsperrung und in den Nachtstunden sind die Sanierungsarbeiten besonders effizient und schnell. So halten wir die Beeinträchtigungen so gering wie möglich“, sagt der kommissarische Amtsleiter Jan Bernath. Restarbeiten, wie beispielsweise die Fahrbahnmarkierungen, finden im Bereich der Garten- und Meinardusstraße dann in den kommenden Tagen statt.

Nachtarbeiten sind Einzelfallentscheidungen
Die Entscheidung, ob auf einer Baustelle während der Abendstunden oder tagsüber gearbeitet wird, hängt dabei von unterschiedlichen Faktoren ab. Beispielsweise vom Umfang der Arbeiten: Eine nur wenige Tage dauernde Straßendeckensanierung ist nicht mit dem mehrmonatigen Vollausbau einer Straße oder Kreuzung vergleichbar, vor allem wenn solche Maßnahmen – so wie beim Umbau der Kreuzung Bremer Straße/Schützenhofstraße – mit der Neuverlegung von Kanälen und Versorgungsleitungen einhergehen. Zudem ist erfahrungsgemäß bei Kanalbauarbeiten im Erdreich oft mit unvorhergesehenen Problemen zu rechnen, wodurch getaktete Bauabläufe wie im Asphaltbau erschwert werden. Der Arbeitsumfang ist darüber hinaus so groß, dass das Ausleuchten der Baustelle und der nächtliche Geräuschpegel zu einer Dauerbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner führen würden. Der Baulärm muss sich gemäß den gesetzlichen Vorgaben zwischen 20 und 7 Uhr in Grenzen halten.

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Personal wichtiger Faktor
Neben der Rücksichtnahme auf die Anwohnenden spielt auch der Schutz der Straßenbauerinnen und -bauer eine Rolle: Sie erhalten zwar einen Nachtzuschlag, das Ausdehnen der Arbeiten auf Nächte und das Wochenende ist allerdings durch gesetzliche und tarifliche Vorgaben begrenzt. Aufgrund von Notmaßnahmen in der Nacht und am Wochenende ist das Personal von mittelständischen Firmen aus der Region ohnehin häufig bereits ausgelastet.

Weitere Nachtbaustellen geplant
Wo möglich, setzt das Amt für Straßenbau und Verkehr dennoch Nachtarbeiten im Sanierungsprogramm an, um die Verkehrsbehinderungen zu minimieren. Weitere nächtliche Arbeiten sind – abhängig vom Wetter – über einen Zeitraum von drei Wochen im August geplant. Davon betroffen sind die Ammerländer Heerstraße zwischen dem Posthalterweg und der Autobahnauffahrt, die Carl-von-Ossietzky-Straße sowie die Alexanderstraße zwischen der Siebenbürger Straße und der Straße Am Alexanderhaus. Darüber hinaus finden Nachtarbeiten am Westfalendamm, am Sandkamp, in der Schützenhofstraße, der Brandenburger Straße sowie in der Rachel-Strauss-Straße statt.

Wo tagsüber gearbeitet wird
Und auch tagsüber werden weiterhin Straßen saniert. Hier ein aktueller Überblick:

Voraussichtlich in der zweiten Juli-Hälfte:

  •     Parkplatz „Theaterwall“
  •     Parkplatz „Alte Post“
  •     Gardelerweg
  •     Am Heidbrook
  •     Brookweg
  •     Dr. Virchow-Straße
  •     Herrenweg (Dählmannsweg – Bahnübergang
  •     Dorfweg
  •     Denkmalsweg
  •     Parkplatz „Rosenstraße“

Voraussichtlich im August:

  •     Wilhelmshavener Heerstraße
  •     Haseler Weg
  •     Schlagbaumweg
  •     Bäkenkamp
  •     Osterkampsweg (zwischen Edewechter Landstraße und Schramperweg, circa. 300 Meter von der Edewechter Landstraße aus kommend)
  •     Karl-Jaspers-Weg
  •     Bloherfelder Wasserzug
  •     Sandweg Gehweganlage
  •     Stieglitzweg
  •     Stedinger Str. (partiell)
  •     An den Voßbergen (partiell)
  •     Bahnhofsallee (partiell)
  •     Sandkruger Str. (partiell)
  •     Bümmersteder Tredde
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Herrenweg voll gesperrt

Oldenburg. Der Herrenweg ist von Mittwoch, 10. Juli, bis Donnerstag, 11. Juli, zwischen der Breslauer Straße und dem Bahnübergang für alle Verkehrsteilnehmenden voll gesperrt. Grund für die Sperrung sind die Bauarbeiten zur Fahrbahnverbreiterung, die von der Schulstraße kommend stattfinden und nun eine Asphaltierung erfordern.

Anschließend gilt bis Freitag, 19. Juli, erneut die Einbahnregelung, sodass der Fahrzeugverkehr in Fahrtrichtung stadtauswärts wieder möglich ist. In diesem Zeitraum sind restliche Asphaltierungsarbeiten angesetzt. Während der Einbahnstraßenregelung ist der Gehweg frei und ermöglicht Fußgängerinnen sowie Fußgängern das Passieren der Arbeitsstelle. Umleitungen sind während der Vollsperrung und der Einbahnregelung ausgeschildert.

Kranarbeiten in der Straße Sandberg

Oldenburg. Aufgrund von Kranarbeiten ist die Straße Sandberg in Höhe der Hausnummer 28 am Mittwoch, 17.Juli, von 7 bis 12 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. Zu Fuß kann die Arbeitsstelle jederzeit passiert werden. Ortskundige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu umfahren.

Asphaltsanierungen in der Bismarckstraße

Oldenburg. Die Fahrbahn der Bismarckstraße wird am Dienstag, 9. Juli, in Höhe der Hausnummern 14 bis 17 zwischen der Herbartstraße und dem Cäcilienplatz kurzfristig vollflächig asphaltsaniert. Der Bereich ist daher in verkehrsarmer Zeit für die Fahrzeugführenden gesperrt. Zu Fuß kann die Arbeitsstelle passiert werden.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg