Studierende der Universität Oldenburg und der Hochschule für Künste Bremen bringen die ikonische Tango-Oper „María de Buenos Aires“ (1968) des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla und des uruguayischen Librettisten Horacio Ferrer auf die Bühne. Die aufwändige Inszenierung wird von einem elfköpfigen musikalischen Ensemble begleitet. Die Aufführungen finden statt am Dienstag, 16. Juni, und am Mittwoch, 17. Juni, jeweils um 20.00 Uhr im Theater Laboratorium (Kleine Straße 8). Der Eintritt kostet 30 Euro pro Person, ermäßigt 10 Euro. Tickets sind unter verein-mtp.reservix.de erhältlich. Das Stück wird auf Spanisch aufgeführt und ist mit deutschen Übertiteln versehen.
Bereits im Sommer 2025 stieß die Vorstellung beim Publikum auf große Resonanz, weshalb es nun die Wiederaufnahme der Produktion gibt. Studierende und Berufsmusiker*innen haben unter der Leitung von Volker Schindel, künstlerischer Mitarbeiter am Institut für Musik der Universität, gemeinsam am Stück gearbeitet. Die musikalische Leitung liegt in diesem Jahr bei dem professionellen Bandoneonisten Rocco Heins, der auch selbst musizieren wird und mit seinem Instrument, dem Bandoneón, einen wichtigen Anteil am melancholischen Klang des Tangos hat. Die ausgebildete Opernsängerin und Solistin Marija Jokovic singt die Hauptrolle der María, in die männliche Hauptrolle schlüpft der Student Jan-Daniel Moulai.
Die „Tango-Operita“ („Tango-Operchen“), wie Piazzolla und Ferrer ihr Werk bezeichneten, ist ein poetisches Musiktheater über den Mythos der Stadt Buenos Aires und ihre Menschen. María steht sinnbildlich für die Stadt, die sich über den Tango ausdrückt. Ihr Lebensweg verläuft zwischen Realität und Fantasie: von ihrer Kindheit über ihre Zeit als Prostituierte bis hin zu ihrem Tod und ihrer Rückkehr als Geist. Das Stück gilt bis heute als Hommage an den Tango.
Pressemitteilung von: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg