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Landkreis Oldenburg

Schwimmer in der Hunte untergegangen: Rettungstaucher finden Mann in knapp zwei Metern Tiefe

HWN Redakteur
aktualisiert: 27. Oktober 2026 12:25
Schwimmer in der Hunte untergegangen: Rettungstaucher finden Mann in knapp zwei Metern Tiefe
Schwimmer in der Hunte untergegangen: Rettungstaucher finden Mann in knapp zwei Metern Tiefe

Ein vermisster Schwimmer hat am Dienstagmorgen einen größeren Rettungseinsatz an der Hunte in Tungeln ausgelöst. Rettungstaucher fanden den Mann schließlich leblos in etwa 1,90 Metern Wassertiefe direkt an einer Kanu-Einstiegsstelle. Nach der Bergung wurde er unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht. Sein weiterer Gesundheitszustand ist bislang nicht bekannt.

Begleiter alarmiert Rettungskräfte

Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Männer am frühen Morgen über einen kleinen Steg an der Oldenburger Straße in die Hunte gestiegen, um gemeinsam zu schwimmen. Dabei verschwand einer von ihnen plötzlich unter der Wasseroberfläche.

Sein Begleiter vermutete zunächst einen Scherz. Als der Mann jedoch nicht wieder auftauchte, setzte er einen Notruf ab. Um 7:28 Uhr wurde die Feuerwehr Wardenburg zur Kanu-Einstiegsstelle alarmiert. Auch die DLRG-Ortsgruppe Oldenburg-Stadt und die Wasserrettung der Feuerwehr Oldenburg mit ihren Rettungstauchern rückten aus.

Suche mit Rettungsboot, Drohne und Polizeihubschrauber

Als die ersten Helfer eintrafen, war auf der ruhigen Wasseroberfläche keine Spur des Vermissten zu erkennen. Die Feuerwehr Wardenburg ließ ihr Rettungsboot zu Wasser. Zusätzlich suchten zwei mit Neoprenanzügen ausgerüstete Strömungsretter den Bereich der Einstiegsstelle ab. Mit Leinen gesichert, setzten sie dabei unter anderem Suchstangen ein.

Zur Unterstützung wurde die Drohnengruppe der Feuerwehr Littel angefordert. Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera beteiligte sich an der Suche. Zunächst gelang es den Einsatzkräften jedoch nicht, den Schwimmer zu finden.

Rettungstaucher entdecken Vermissten direkt am Steg

Die Rettungstaucher der Feuerwehr Oldenburg begannen nach ihrem Eintreffen mit der Suche unter Wasser. Kurze Zeit später entdeckten sie den Vermissten unmittelbar an der Einstiegsstelle in rund 1,90 Metern Tiefe.

Der leblose Mann wurde geborgen und dem Rettungsdienst übergeben, der sofort Wiederbelebungsmaßnahmen einleitete. Anschließend erfolgte der Transport in ein Krankenhaus unter fortgesetzter Reanimation. Informationen über den weiteren Verlauf lagen der Feuerwehr zunächst nicht vor.

Ursache des Unglücks bleibt offen

Warum der Schwimmer unterging und nicht mehr selbstständig auftauchen konnte, ist bislang ungeklärt. Die Wassertemperatur lag zum Zeitpunkt des Einsatzes bei ungefähr zwölf Grad Celsius. Ob die Temperatur oder die Strömung eine Rolle spielten, ist nicht bekannt.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang auf die Risiken beim Schwimmen in natürlichen Gewässern hin. Eine ruhige Oberfläche lasse keine verlässlichen Rückschlüsse auf die Strömung unter Wasser zu. Feuerwehrpressesprecher Matthias Witthöft bewertete es als wichtige Vorsichtsmaßnahme, dass die Männer gemeinsam schwimmen gegangen waren. So konnte der Begleiter die Notlage erkennen und Hilfe verständigen.

Rund 30 Einsatzkräfte beteiligt

Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte an der Suche und Rettung beteiligt. Neben den Feuerwehren aus Wardenburg, Littel und Oldenburg sowie der DLRG waren ein Rettungswagen, ein Notarzt und mehrere Polizeistreifen vor Ort. Hinzu kam der Polizeihubschrauber.

Nach etwas mehr als einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

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