Deutscher Demografie Preis: Oldenburg gewinnt in der Kategorie „Gemeinsam wirken“ den zweiten Platz

Deutscher Demografie Preis: Oldenburg gewinnt in der Kategorie „Gemeinsam wirken“ den zweiten Platz

Deutscher Demografie Preis: Oldenburg gewinnt in der Kategorie „Gemeinsam wirken“ den zweiten Platz

Oldenburg. Am Dienstag, 28. Juni, wurde in der Kulturbrauerei Berlin der Deutsche Demografie Preis zum dritten Mal verliehen – und Oldenburg ist unter den Gewinnern. Die Umsetzung der Oldenburger Demografiestrategie „#MehrÄlterBunter“ hatte die Jury rund um Christoph Zeckra überzeugt und es in der Kategorie „Gemeinsam Wirken“ zusammen mit den anderen Nominierten auf den zweiten Platz geschafft. Sieger wurde die Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH: Lausitz Vital.

Sichtlich stolz zeigt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Eine tolle Auszeichnung für unsere Stadt! Wir konnten damit punkten, dass unser langjähriger Weg der Beteiligung auf Augenhöhe ernst gemeint ist. Das hat mit dem Ratsbeschluss zur inklusiven Stadt begonnen, wo wir uns zu mehr Partizipation verpflichtet haben, also weniger übereinander und mehr miteinander zu sprechen. Dass uns das im Alltag mehr und mehr gelingt ist ein Kulturwandel, der unserer engagierten Stadt sehr entspricht.“ Krogmann räumt ein, dass der Weg noch lang ist, denn er erfordert bei allen Beteiligten ein Umdenken: „Zuhören, verstehen, Vertrauen aufbauen, gemeinsam anpacken – das erfordert eine respektvolle Haltung untereinander. Aber nur so, eben gemeinsam, können wir die großen Aufgaben unserer Zeit meistern.“

Eine kleine Delegation rund um Sozialdezernentin Dagmar Sachse hatte sich auf den Weg nach Berlin gemacht. „Die Kulturbrauerei in Berlin bildete einen würdigen Rahmen für die Preisverleihung, ist sie doch selbst ein Ort der Begegnung. Gemeinsam an Projekten zu arbeiten und gemeinsam dafür gewürdigt zu werden, ist ein wichtiger Impuls für die weitere Arbeit“, resümiert Sachse. Mit dabei waren auch Henning Niehues, der von Anfang an bei #MehrÄlterBunter mitarbeitet und mit der Fidi Initiative einen selbstorganisierten Treffpunkt für die Nachbarn am Friedrich-August-Platz betreibt, und Rita Giese, die ehrenamtlich das monatliche Fernsehformat „Best Age in Oldenburg“ bei oeins zusammen mit einem kleinen Team verantwortlich betreut. Beide waren sich einig: „Die Bewerbung hat sich gelohnt. Wir sind beeindruckt, in welcher Liga Oldenburg hier spielt!“

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„Ein bisschen wie beim ESC,“ zieht Susanne Jungkunz, Projektleiterin von #MehrÄlterBunter, einen Vergleich, „nur, dass wir 10 Punkte bekommen haben! Ich wünsche mir, dass die tolle Energie, die wir aus Berlin mitbringen, weiter dabei hilft, die guten Ideen der Menschen in Oldenburg zum Demografischen Wandel zu verwirklichen.“ Besonders in den monatlichen Projektwerkstätten können Aktive aus der Stadtgesellschaft Ideen in Taten umsetzen und werden dabei auf Wunsch vom Lotsen-Team der Stadtverwaltung unterstützt.

Über #MehrÄlterBunter
Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, Hauptsache ehrlich, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen. Auf Basis des Aktionsplans Inklusion und der Oldenburger Demografiestrategie entstand vor zwei Jahren #MehrÄlterBunter mit seinen Formaten: Themen-Picknicks2030 generieren neue Ideen für Zukunftslösungen, Projektwerkstätten beraten die Umsetzung und ein Lotsen-Team der Verwaltung unterstützt. Der „Utkiek“ ist Netzwerktreffen und will Forum für Beteiligungsvorhaben sein.
Nach der Sommerpause findet die nächste Projektwerkstatt am 16. August statt und am 8. Oktober das Forum für Beteiligung „Utkiek“.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich im städtischen Beteiligungsportal www.gemeinsam.oldenburg.de/demografie.
Einen monatlichen Newsletter kann man unter demografie@stadt-oldenburg.de abonnieren.

Über den Deutschen Demografie Preis
Der Deutsche Demografie Preis wurde 2020 ins Leben gerufen. Er wird an Menschen und Organisationen verliehen, die Demografie antizipieren, vorausdenken und vorangehen – und so die Zukunft aktiv gestalten. Dabei sind die die besten Ideen und Beispiele gefragt. Eine unabhängige, fachkundige Jury entscheidet, wer den Preis in insgesamt acht Kategorien bekommt. In diesem Jahr hatten sich 101 Projekte beworben, 25 wurden nominiert. In jeder Kategorie gab es einen Sieger, die Nominierten teilen sich den zweiten Platz.

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Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg