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Wieder Binnenmotorschiff in Braker Hafen gestrandet

Am 06.12.19, um 09:07 Uhr, begaben sich die Beamten der Wasserschutzpolizei Brake an Bord eines belgischen Binnenmotorschiffs, um es einer allgemeinen Schiffskontrolle zu unterziehen. Das Schiff kam aus Amsterdam und war mit 500 Tonnen Sojapellets beladen. An Bord wurden der 20-jährige Eigner des Schiffes und sein 15-jähriger Bruder angetroffen. Auf Nachfrage gab der Eigner an, nicht im Besitz eines erforderlichen Patents zu sein. Er wies auf sein gültiges Schifferdienstbuch hin, in dem er als Matrose qualifiziert ist. Sein Bruder konnte keine Qualifikationsbescheinigungen vorlegen. Für die am 05.12.19 angetretene Fahrt von Oldenburg nach Brake wurde ein Schiffsführer in das Bordbuch eingetragen, welcher vor Ort nicht mehr angetroffen werden konnte. Für das Verholen vom Liegeplatz zum Entladeplatz war kein befähigter Patentinhaber an Bord. Im Rahmen der Überprüfung der Besatzungs- und Schiffsdokumente konnte festgestellt werden, dass das Schiff keine technische Zulassung für das Befahren der Seeschifffahrtsstraßen Hunte und Weser vorwies und die erforderliche zusätzliche Ausrüstung nicht mitgeführt wurde. Des Weiteren deckten die Beamten weitere erhebliche technische und aufzeichnungspflichtige Mängel auf. Nach Rücksprache mit den örtlichen Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen wurde für das Binnenmotorschiff ein Weiterfahrverbot verfügt, solange, bis ein Patentinhaber an Bord ist und die technische Zulassung des Fahrzeugs bestätigt wird.