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Tschüß HWN, HALLO Moin26.de

Nach fast 2 Jahren, in denen wir bei Hunte-Weser-News täglich über die verschiedenen Geschehnisse in der Wesermarsch, Oldenburg, Bremerhaven, Bremen und so weiter berichtet haben, ist es nun an der Zeit für ein neues Projekt.

www.Moin26.de

Moin26.de ist DER neue Blog aus dem Nordwesten. Auch hier schreiben wir über alle interessanten Themen, aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen aus dem gesamten Nordwesten. Bei ganz wichtigen Geschehnissen berichten wir natürlich weltweit.
Ihr fragt euch, wie sich der Name zusammensetzt? Auch wenn man in anderen Bundesländern teilweise etwas blöd angeguckt wird, wenn man zu jeder Tages- und Nachtzeit jemanden mit „Moin“ begrüßt, ist das bei uns im schönen Norden ganz normal. Und die 26 kommt daher, dass unsere Postleitzahl mit 26 beginnt.

Unser neues Projekt ist am Valentinstag diesen Jahres offiziell gestartet. Unser Team besteht aktuell aus 4 Mitarbeitern, die euch immer auf dem Laufenden halten.
Weil wir immer den Anspruch an uns haben, uns zu verbessern, wären wir euch dankbar, wenn ihr uns dabei unterstützt. Wenn ihr von einer interessanten Veranstaltung hört oder ein Thema derzeit für besonders wichtig haltet, dann meldet euch bei uns und wir werden das berücksichtigen. Auch wenn ihr Ideen habt oder Kritik – immer her damit.
Zum Schluss noch ein ganz großes DANKESCHÖN an alle unsere Leser bei HWN. Es war eine schöne Zeit. Wir hoffen, ihr seid auch bei unserem neuen Projekt wieder mit dabei!

Hier geht es jetzt zu www.Moin26.de

Euer HWN Team

Carina, Anni, Kai & Julia

Grundstein für neues Forschungszentrum gelegt

Wissenschaftsminister bescheinigt Universität Oldenburg exzellente Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

Oldenburg. Die Arbeiten am neuen Zentrum für Marine Sensorik (ZfMarS) der Universität Oldenburg schreiten voran: Am Standort Wilhelmshaven des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) ist am  Freitag in Anwesenheit von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler der Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt worden. Die Fertigstellung ist für Dezember 2020 geplant. Bereits seit zwei Monaten wird für das neue Zentrum gebaut, die Gesamtkosten liegen bei knapp fünf Millionen Euro. Sie werden je zur Hälfte von der Universität und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

„Die Universität Oldenburg hat sich durch ihre Forschungsschwerpunkte in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung einen exzellenten Ruf erarbeitet. Mit dem neuen Zentrum für Marine Sensorik wird die Hochschule auf ihrem Weg zu einem bedeutenden Standort der Meeres- und Klimaforschung weiter gestärkt“, erklärte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler anlässlich der Grundsteinlegung. Die hier verfolgte, anwendungsorientierte Forschung, die direkt der nachhaltigen Nutzung von Energie- und Rohstoffreserven oder der erhöhten Umweltsicherheit von Seetransporten diene, leiste einen wichtigen Beitrag zur Lösung aktueller Fragestellungen unserer Zeit, so der Minister weiter.

Der Anbau schließt sich in nordöstlicher Richtung an das bisherige Gebäude an und erweitert den ICBM-Standort an der Schleusenstraße um etwa 600 Quadratmeter Nutzfläche. „Das neue Zentrum für Marine Sensorik bietet Platz für mehr als 20 Wissenschaftler und Ingenieure, die gemeinsam an der Entwicklung automatisierter und smarter Sensorsysteme arbeiten werden und damit unsere interdisziplinäre Forschung in den Meereswissenschaften weiter stärken“, erklärte Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Die wissenschaftliche Leitung des ZfMarS liegt in den Händen von Prof. Dr. Oliver Zielinski, Vertreter ist Prof. Dr. Oliver Wurl. „Für unsere Forschung benötigen wir eine flexibel gestaltbare Umgebung, die unterschiedlichste Versuchsanordnungen erlaubt“, betont Zielinski. Bedingungen, die der Neubau in jeder Hinsicht erfüllt: Im Dachgeschoss ist eine große Versuchsfläche mit Wassertanks und anderen Großgeräten geplant. Auf beiden Seiten des Gebäudes können große Schiebefenster geöffnet werden, um Fernerkundungsverfahren zu testen. Im Unter- und Erdgeschoss entstehen Werkstätten und Labore, während der erste Stock Büro- und Besprechungsräume sowie ein Lagezentrum für die verschiedenen weltweit aktiven Messplattformen des ICBM beherbergt.

Das Zentrum für Marine Sensorik hat am 1. Januar 2017 seine Arbeit aufgenommen. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher entwickeln besonders robuste marine Sensoren und erforschen beispielsweise, wie autonome Systeme effektiver vor den Folgen durch Bewuchs geschützt werden können. Zudem arbeiten sie an smarten Messvorrichtungen, etwa, um Plastik oder Ölverschmutzungen aus der Ferne überwachen zu können. Die Einrichtung arbeitet eng mit der Jade Hochschule und der regionalen Industrie zusammen.