Kunstrasenbau: Arbeiten gehen in die Schlussphase

Kunstrasenbau: Arbeiten gehen in die Schlussphase
Noch sieht es auf der Baustelle für den Kunstrasenplatz in Kreyenbrück eher nach Beachsoccer aus, doch das ändert sich bald: Am 23. September soll der Platz fertiggestellt sein. Foto: Stadt Oldenburg

Kunstrasenbau: Arbeiten gehen in die Schlussphase

Oldenburg. Gute Nachrichten für Oldenburgs Fußballerinnen und Fußballer: In Kürze werden zwei neue Kunstrasenplätze auf städtischen Sportanlagen fertiggestellt. Auf beiden Plätzen – an der Straße Alexandersfeld neben der Sportanlage des Post SV und in Kreyenbrück an der Brandenburger Straße – gehen die Bauarbeiten in die Schlussphase.

Die Termine für die Inbetriebnahme stehen jetzt fest: Die Übergabe des Kunstrasenfeldes auf dem Sportplatz neben der Grundschule Alexandersfeld ist für den 25. August vorgesehen. Die Stadt Oldenburg und der Post SV planen für den 17. September eine offizielle Einweihung. Auch im Stadtsüden schreiten die Arbeiten planmäßig voran: Der hinter der Sporthalle an der IGS Kreyenbrück gelegene Platz soll am 23. September fertiggestellt werden. Damit stehen dann rechtzeitig vor dem Herbst zwei weitere Flutlichtplätze zur Verfügung, die nahezu wetterunabhängig stark beanspruchbar sein werden. „Die beiden neuen Kunstrasenplätze sind Teil einer mehrjährigen Strategie zur Verbesserung der Bedingungen für unsere Fußballerinnen und Fußballer in der Stadt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Im Herbst 2020 war bereits ein neuer Allwetterplatz an der Kennedystraße in Betrieb genommen worden. Zusammen mit der Fertigstellung der Plätze am Alexandersfeld und an der Brandenburger Straße ist damit der erste Teil eines vom Stadtrat am 17. Dezember 2018 gefassten Beschlusses umgesetzt. Insgesamt ist das Bau-Programm auf fünf Plätze ausgelegt. Die Entscheidung über den nächsten Standort soll bis zum Ende des Jahres getroffen werden.

Mit den beiden neuen Plätzen wächst die Zahl der Kunstrasenplätze in der Stadt auf sieben: Der VfL Oldenburg hat einen vereinseigenen Platz an der Alexanderstraße, die übrigen sechs befinden sich in städtischem Eigentum. Neben den genannten Anlagen am Alexandersfeld, an der Brandenburger Straße und an der Kennedystraße befinden sich die Plätze an der Maastrichter Straße, an der Gerhard-Stalling-Straße sowie am Schulzentrum am Flötenteich.

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Wie beim künstlichen Grün an der Kennedystraße handelt sich bei den beiden neuen Spielfeldern um Granulat-freie Kunstrasenplätze. Der Belag besteht aus einer sehr hohen Anzahl an Kunstrasenfasern, ist mit Sand beschwert und verzichtet ganz auf umweltbelastendes Gummi- und Korkgranulat. Einhergehend wurden auch die Dränagen erneuert. Die Spielfelder werden von einer Pflasterfläche umrahmt, um den Rasen sauber zu halten, Tore abstellen zu können und Zuschauerinnen und Zuschauern einen trockenen Stehplatz zu bieten. Auch Ballfangzäune gehören zur Ausstattung. Komplettiert werden die Plätze durch neue Flutlichtanlagen, die mit sechs Masten und modernen LED-Strahlern ausgestattet sein werden. Am Alexandersfeld war vom Vorentwurf bis hin zur Bauüberwachung das Planungsbüro Brinkmann + Deppen aus Sassenberg mit dem Projekt beauftragt. Die Bauarbeiten hat die Firma Friedemann Richter aus Wiefelstede übernommen.

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Der Kunstrasenplatz an der Brandenburger Straße ist Teil des sich im Bau befindlichen Sportparks Kreyenbrück. Bereits zwei Wochen nach der Fertigstellung des 100 mal 64 großen Kunstrasenplatzes sollen auch ein angrenzendes Kleinspielfeld (20 mal 32 Meter) und ein Minispielfeld nutzbar sein.
Die Planung und Bauüberwachung an der Brandenburger Straße obliegt dem Planungsbüro PS+ aus Osnabrück, die Bauausführung erfolgt durch die Firma Borchers aus Surwold.
Die Baukosten schlagen insgesamt mit 1,6 Millionen Euro (Brandenburger Straße) bzw. 1,5 Millionen Euro (Alexandersfeld) zu Buche.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg