Keine Adventsausstellungen an Volkstrauertag und Totensonntag

Keine Adventsausstellungen an Volkstrauertag und Totensonntag

Keine Adventsausstellungen an Volkstrauertag und Totensonntag

Oldenburg. Wie bereits in den Vorjahren weist das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg darauf hin, dass sowohl am Volkstrauertag, Sonntag, 13. November, als auch am Totensonntag, 20. November, öffentliche Veranstaltungen nach den Bestimmungen des Niedersächsischen Feiertagsgesetzes verboten sind. Dies gilt auch für Adventsausstellungen von Gärtnereien und Blumenhandlungen. Auch „Tage der offenen Tür“ und „Schautage“ sind an diesen Tagen verboten. Ein Verstoß gegen das Niedersächsische Feiertagsgesetz stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Ausnahmen gelten nur, wenn Veranstaltungen an den Trauertagen der geistig-seelischen Erhebung oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen und auf den ernsten Charakter der Tage und der gestorbenen Menschen Rücksicht nehmen. Die erwähnten Adventsausstellungen erfüllen diese Voraussetzungen nicht, da sie gewerblicher Natur sind. Zulässig sind lediglich Ausstellungen nicht gewerblicher Art, beispielsweise Basare von gemeinnützigen Vereinen, die weder durch ein Beiprogramm noch auf andere Weise den ernsthaften Charakter der Tage beeinträchtigen.

Quelle Pressemeldung von  Stadt Oldenburg

Siehe auch  Verwaltungsgericht Oldenburg bestätigt Tätigkeitsverbot für eine zahnmedizinische Fachangestellte wegen nicht nachgewiesener Corona-Impfung