Tätlicher Angriff auf einen Bundespolizeibeamten

Am Dienstagnachmittag, 19. November 2019, gab es einen größeren Polizeieinsatz am Oldenburger Hauptbahnhof. Ein Bundespolizeibeamter wurde leicht verletzt.

Beamte der Bundespolizei erteilten gegen 16 Uhr einer Personengruppe am Hauptbahnhof einen Platzverweis, da die Personen aus der Gruppe heraus Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit bespuckt und beleidigt hatten.

Die Personen zeigten sich daraufhin uneinsichtig und aggressiv. Ein 20-jähriger, obdachloser Tatverdächtiger aus der Gruppe attackierte plötzlich einen Bundespolizeibeamten und schlug diesem mit einer Kette, an welcher ein Vorhängeschloss befestigt war, an den Kopf. Durch den tätlichen Angriff wurde der Beamte verletzt und war nicht weiter dienstfähig.

Durch mittlerweile eingetroffene Funkstreifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland wurde der Tatverdächtige fixiert und in Gewahrsam genommen. Eine weitere Person aus der Gruppe machte nunmehr Anstalten eine Polizeibeamtin körperlich anzugreifen und wurde ebenfalls fixiert und zur Dienststelle gebracht.

Nach den beiden Ingewahrsamnahmen beruhigte sich die Situation vor Ort.

Widerstand nach Alkoholfahrt

Gewalt und Täuschung sind nur zwei Möglichkeiten, mit denen Verkehrsteilnehmer immer wieder versuchen, sich nach ihrem Fehlverhalten im Straßenverkehr den weiteren Folgen zu entziehen. Nützen tut es ihnen aber nichts. Straftaten werden konsequent von der Polizei verfolgt.
Am Mittwochabend, gegen 21.40 Uhr hat ein 46 Jahre alter Autofahrer versucht, sich mit Gewalt gegen eine bevorstehende Blutentnahme bei der Polizei zu sperren. Eine Streifenwagenbesatzung hatte den 46-Jährigen dabei beobachtet, wie er an der Kreuzung Stresemannstraße/ Grimsbystraße eine rote Ampel missachtet hat und weiter fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes stellten die Polizeibeamten schon eine deutliche Alkoholisierung des Fahrers fest. So sollte er mit zum Polizeirevier kommen, um eine Blutprobe durchführen lassen zu können. Dagegen wehrte er sich nach Kräften und konnte nur unter großen Mühen zum Revier gebracht werden. Aber auch dort versuchte der Mann noch, sich mit aller Gewalt gegen eine Blutentnahme zur Wehr zu setzen. Letztlich wurde die polizeiliche Maßnahme aber dennoch durchgeführt und darüber hinaus der Führerschein beschlagnahmt.
Mit einem Trick hat ein 23 Jahre alter Autofahrer am Mittwochabend versucht, die Polizei zu überlisten. Mit einem Beutel falschen Urins in seiner Hose wollte er einen Drogenschnelltest zum gewünschten Ergebnis bringen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in der Batteriestraße, wurde der 23-Jährige gegen 20 Uhr von den Polizeibeamten angehalten. Während der Kontrolle an seinem Pkw kam den Beamten bereits deutlicher Marihuanageruch entgegen. Als der Betroffene und sein Fahrzeug durchsucht wurden, fiel den Polizisten neben einem Joint und Cannabis auch ein Beutel mit falschem Urin in die Hände. Der war in der Unterhose versteckt. Der 23-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Widerstand nach Streitigkeiten

In der Nacht zum Samstag, 18.05.2019, kam es in einer Wohnung im Bremerhavener Stadtteil Lehe zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern. Als die verständigte Polizei am Einsatzort eintraf, ließ sich einer der Kontrahenten nicht beruhigen und griff mehrere Polizisten an. Der Mann wurde festgenommen und in eine Gewahrsamszelle gebracht.

Gegen 01.30 Uhr waren die 20- und 21-jährigen Männer in der Hafenstraße, in einer Wohnung in Streit geraten und schlugen aufeinander ein. Als der 20-Jährige sich auch durch die alarmierte Polizei nicht beruhigen ließ und letztendlich die Beamten angriff, wurde er überwältigt und in eine Gewahrsamszelle gesperrt. Ein Polizeibeamter wurde durch den unter starken Stimmungsschwankungen stehenden Angreifer am Arm und an der Hand verletzt. Zurzeit dauern die Ermittlungen an.

Person leistet bei Festnahme Wiederstand

Am Donnerstag, gegen 12.20 Uhr, kam es zu einer Widerstandshandlung durch einen 28-jährigen, bei welcher ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Der Oldenburger war Polizeibeamten als Beifahrer in einem Pkw aufgefallen. Da den Kollegen bekannt war, dass gegen diesen ein Haftbefehl bestand, wurde das Fahrzeug kontrolliert. Hierbei versuchte die Person zu flüchten und konnte durch einen Beamten dabei beobachtet werden, wie dieser die Nadorster Straße überquerte. Dabei kam es zu einem leichten Zusammenstoß mit einem Auto. Der 28-jährige setzte jedoch seine Flucht auf das Gelände einer Tankstelle fort und konnte hier von einem Polizeibeamten gestellt werden. Hierbei wehrte sich dieser massiv gegen die Festnahme, wobei der Polizeibeamte leicht verletzt wurde. Bei der anschließenden Durchsuchung der Person wurde eine Tüte mit augenscheinlich Betäubungsmitteln aufgefunden. Der Tatverdächtige wurde nach der Festnahme, auf Grund einer leichten Verletzung, in ein Krankenhaus gebracht. In diesem erfolgte eine Blutprobenentnahme sowie die Verkündung des Haftbefehles durch einen Richter. Nach der Behandlung wurde die Person in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Polizei Oldenburg hat die Ermittlungen gegen den 28-jährigen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und einer Körperverletzung sowie des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

Körperverletzung & Widerstand in Nodenham

Am Samstagmorgen, den 17.12.2016, zwischen 04:20 Uhr und 06:15 Uhr, hatte ein alkoholisierter polizeibekannter Heranwachsender in der Innenstadt 2 x mal vor unterschiedlichen Kneipen im Rahmen von Streitigkeiten insgesamt vier Personen durch Faustschläge ins Gesicht verletzt. Aufgrund des nicht befolgten Platzverweises für die Kneipenmeile der Innenstadt wurde der Beschuldigte in Gewahrsam genommen und versuchte hierbei mehrfach die Einsatzkräfte zu treten und beleidigte diese fortlaufend. Gegen den Beschuldigten wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und eine wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte eingeleitet. Die Einsatzkräfte wurden nicht verletzt.