Tätlicher Angriff auf einen Bundespolizeibeamten

Am Dienstagnachmittag, 19. November 2019, gab es einen größeren Polizeieinsatz am Oldenburger Hauptbahnhof. Ein Bundespolizeibeamter wurde leicht verletzt.

Beamte der Bundespolizei erteilten gegen 16 Uhr einer Personengruppe am Hauptbahnhof einen Platzverweis, da die Personen aus der Gruppe heraus Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit bespuckt und beleidigt hatten.

Die Personen zeigten sich daraufhin uneinsichtig und aggressiv. Ein 20-jähriger, obdachloser Tatverdächtiger aus der Gruppe attackierte plötzlich einen Bundespolizeibeamten und schlug diesem mit einer Kette, an welcher ein Vorhängeschloss befestigt war, an den Kopf. Durch den tätlichen Angriff wurde der Beamte verletzt und war nicht weiter dienstfähig.

Durch mittlerweile eingetroffene Funkstreifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland wurde der Tatverdächtige fixiert und in Gewahrsam genommen. Eine weitere Person aus der Gruppe machte nunmehr Anstalten eine Polizeibeamtin körperlich anzugreifen und wurde ebenfalls fixiert und zur Dienststelle gebracht.

Nach den beiden Ingewahrsamnahmen beruhigte sich die Situation vor Ort.

Tätlicher Angriff und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntag, dem 28. April, kommt es gegen 01:30 Uhr unmittelbar vor der Dienststelle des Einsatz- und Streifendienstes II in Oldenburg am Heiligengeistwall zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen mehreren alkoholisierten männlichen Personen. Zu dieser Zeit halten sich eine Polizeibeamtin und drei Polizeibeamte in der Dienststelle auf, die sich nunmehr nach draußen begeben, um die Streitigkeiten zu schlichten. Nachdem die Beamten sich mehrfach lautstark als Polizei zu erkennen geben, springt ein 28-jähriger Mann in direkter Gegenwart der Beamten in Richtung einer anderen männlichen Person und schlägt diese kräftig mit der Faust ins Gesicht. Als der 28-Jährige im weiteren Verlauf durch die Polizeibeamten fixiert werden kann, wehrt dieser sich aktiv durch Sperren und Wegdrehen gegen die polizeiliche Maßnahme und schlägt nach den Polizeibeamten. Zeitgleich werden die umstehenden Personen von weiteren Polizeibeamten beruhigt und versucht, vom Geschehen fernzuhalten. Hierbei schlägt ein 38-jähriger Mann einem Polizeibeamten zweimal mit der Faust ins Gesicht. Anschließend versucht er, die anderen beiden Polizeibeamten, welche den 28-Jährigen fixieren, zu attackieren. Durch den tätlichen Angriff werden zwei Beamte leicht verletzt; ein Beamter ist zunächst nicht mehr dienstfähig. Bei den beiden Beschuldigten wird die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand und Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.