Fahren ohne Fahrerlaubnis

Aufgrund einer auffälligen Fahrweise auf der A 28 bei Delmenhorst wurde am Samstag, 14.12.2019 gegen 09:40 Uhr ein Pkw an der Raststätte Hasbruch kontrolliert. Der Grund für das „Schlangenlinienfahren“ und die abrupten Fahrstreifenwechsel war schnell gefunden. Der 37-jährige Fahrer des Pkw aus Walsrode stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Test am Alkomaten ergab einen Promille-Wert von 3,03. Folglich wurde eine Blutprobe angeordnet. Einen Führerschein konnte er nicht abgeben, da er gar keinen hatte. Gegen den Walsroder wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der Vorschlag des Beifahrers, den Pkw weiter zu fahren, wurde abgelehnt, da auch er mit 2,97 Promille „leicht“ alkoholisiert war.

Doppeltes Fahren ohne Fahrerlaubnis

Besonders beratungsresistent zeigte sich am Freitag, 13.12.2019 der 25-jährige Führer eines Lastzuges aus Stade, der gleich zweimal wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis auffiel. Gegen 10:40 Uhr wurde bei einer Kontrolle auf der A 1, Richtung Münster, bei Groß Ippener festgestellt, dass sein Lkw-Führerschein seit 15 Monaten abgelaufen war. Folglich wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Dem Stader wurde auferlegt, einen Ersatzfahrer zu organisieren. Das machte er jedoch nicht und fuhr eine halbe Stunde später selbst weiter. Das fiel den vorher kontrollierenden Beamten auf. Etwa 30 km entfernt, in Höhe des Dreiecks Ahlhorner-Heide, wurde der Stader erneut angehalten und endgültig aus dem Verkehr gezogen, indem eine Lenkradsperre angelegt wurde. Auch für diese Fahrt wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bei Eintreffen eines Ersatzfahrers wurde die Lenkradsperre entfernt.

Einbruch in Dorfgemeinschaftshaus

Geestland. Im Zeitraum zwischen Sonntagvormittag und Montagfrüh brachen noch unbekannte Täter in das Dorfgemeinschaftshaus in Imsum ein. Zunächst versuchten der oder die Täter erfolglos, ein Fenster aufzuhebeln und schlugen schließlich die Scheibe ein. Im Objekt selbst wurden weitere Türen aufgebrochen und nahezu sämtliche Behältnisse nach Wertgegenständen durchsucht. Diebesgut wurde offenkundig nicht erlangt. Die Polizei in Geestland bittet etwaige Zeugen, sich unter der Rufnummer 04743-9280 zu melden.

Nach mutmaßlicher Drogenfahrt Wohnungen durchsucht

Wurster Nordseeküste. Montagabend (28.10.2019) führten Beamte des Polizeikommissariats Geestland in Wremen Verkehrskontrollen durch. Als sie einen mit zwei Insassen besetzten Opel anhalten wollten, übersah der 50-jährige Fahrer zunächst das Anhaltezeichen der Polizeibeamten, konnte aber kurz darauf auf einem Parkplatz gestoppt und kontrolliert werden. Die Beamten stellten fest, dass der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist und zudem offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Die Fahrzeughalterin befand sich auf dem Beifahrersitz und ließ die Fahrt zu. Die Beamten stellten Betäubungsmittel sicher, die im Fahrzeug aufgefunden wurden und durchsuchten anschließend die Wohnungen der beiden Fahrzeuginsassen. Die Staatsanwaltschaft Stade hatte die Durchsuchungsbeschlüsse beim zuständigen Gericht erwirkt. Die anschließenden Durchsuchungen in der Gemeinde Wurster Nordseeküste führten zum Auffinden weiterer Betäubungsmittel, u.a. Cannabispflanzen und Drogenutensilien. Dem 50-jährigen Opel-Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen beide Personen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Haftbefehle wurden mangels Haftgründen nicht erlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Neumarktplatz bleibt Fußgängerzone:

Die Stadt Varel weist darauf hin, dass sie zukünftig das Parkverbot auf dem Neumarktplatz in der Vareler Innenstadt konsequent umsetzen wird.
Der Neumarktplatz ist seit 1993 als Fußgängerzone ausgewiesen und damit für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Wegen Baumaßnahmen auf dem benachbarten Nettoparkplatz war die Fläche 2016 vorübergehend zum Parken geöffnet worden.
Die Anregung auf Umwidmung des Neumarktplatzes mit dem Ziel der dauerhaften Nutzung als Parkfläche wurde in einer Sitzung des Ausschusses für Bauen, Liegenschaften, Straßen und Verkehr Anfang 2018 verworfen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Stadt auf dem ehemaligen Postgelände bereits neue innenstadtnahe Parkflächen geschaffen.
Da die Ausschilderung als Fußgängerzone von vielen Kraftfahrzeugführern ignoriert oder übersehen wird, werden ab sofort Maßnahmen zur Durchsetzung der Regelungen gegen unbefugtes Parken ergriffen.

Schlepper kollidiert mit der Jann-Berghaus-Brücke

Am 29.10.19, 14:20 Uhr, befuhr ein deutscher Schlepper die Seeschifffahrtstrasse Ems vom Hafen Leer zu Tal. In Höhe der Jann-Berghaus-Brücke kam es durch einen Stromausfall an Bord zum Ausfall der Ruderanlage. Infolge der Manövrierunfähigkeit kollidierte der Schubkopf des Schiffes mit einem Pfeiler der Brücke. An der Brücke wurde der Putz leicht beschädigt. Weiter wurde die Pegellatte abgebrochen. Am Fahrzeug entstanden keine Schäden. Ebenso blieben Personen- und Umweltschäden aus. Zu keiner Zeit wurde die Schifffahrt und die Funktion der Brücke beeinträchtigt. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Emden dauern an.