Fass verliert Gefahrgut

Am Mittwochabend verlor ein Fass auf dem Gelände einer Spedition in Bremen-Strom mehrere Liter hoch entflammbares Erdöldestillat. Die Polizei Bremen konnte mit Hilfe der Feuerwehr Bremen die nötigen Sicherheitsmaßnahmen einleiten und den Behälter sichern.

Gegen 19:15 Uhr eilten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr aufgrund einer Meldung über ein Gefahrgutaustritt zu einer Spedition in die Ludwig-Erhard-Straße. Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass aus einem 200-Liter-Fass hoch entflammbares Erdöl ausgetreten war. Gemeinsam mit der Feuerwehr konnte ein weiterer Austritt unterbunden und der Behälter gesichert werden. Nach ersten Erkenntnissen erfolgte der Gefahrgutaustritt in Folge einer Beschädigung beim Beladen eines Containers. Durch die gefährliche Flüssigkeit wurden keine Menschen verletzt. Die weiteren Ermittlungen der Gefahrgutermittler dauern an.

Container verliert hochgiftiges Gefahrgut

Bremerhaven. Am frühen Mittwochmorgen tropfte aus einem Container auf dem Gelände des Container-Terminals in Bremerhaven ein halber Liter Fluorwasserstoffsäure. Die Wasserschutzpolizei Bremen konnte mit Hilfe der Feuerwehr Bremerhaven die nötigen Sicherheitsmaßnahmen einleiten und den Behälter sorgfältig verwahren.

Gegen 6.00 Uhr morgens eilte die Wasserschutzpolizei, aufgrund einer Meldung über einen beschädigten Container, zu dessen Stellplatz in Bremerhaven. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Gefäß bereits einen halben Liter der hochgiftigen und ätzenden Flusssäure verlor. Gemeinsam mit der Feuerwehr Bremerhaven konnte der defekte Container in eine spezielle Wanne gestellt und der Stellplatz auf dem Container-Terminal gesäubert werden. Der Grund für das Leck ist nach ersten Erkenntnissen eine mangelnde Ladungssicherung. Durch die gefährliche Flüssigkeit wurden keine Menschen verletzt.

Das Hafenamt untersagte die weitere Beförderung des defekten Behälters. Die Ermittlungen dauern an.

Gefahrguttransport in Bremen gestoppt

Spezialisten der Polizei Bremen stoppten am Vormittag auf der Autobahn 27 einen Gefahrguttransporter. Der 64 Jahre alte Fahrer war nicht berechtigt, diesen Laster zu fahren.

Der Lkw fiel den Beamten der Gefahrgutüberwachung auf, da er lediglich hinten mit einer orangefarbenen Warntafel gekennzeichnet war. Dieses Schild muss auch vorne angebracht sein. Die Polizisten stoppten den Laster und führten am Rastplatz Achterkämpe eine Verkehrskontrolle durch. Der 64-jährige Fahrer gab an, gar kein Gefahrgut geladen zu haben. Er dürfe auch kein Gefahrgut transportieren, da er nicht im Besitz einer Berechtigung (ADR Schulungsbescheinigung) war.

Die Einsatzkräfte überprüften die Ladefläche des Aufliegers und fanden versteckt hinter hohen Holzkisten insgesamt 6500 Kilogramm Gefahrgut in Fässern und Kisten. Es handelte sich um ätzende Flüssigkeiten und sonstige gefährliche Güter.

Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, die Spedition musste einen Fahrer mit einer gültigen Schulungsbescheinigung zum Kontrollort bringen. Nach Überprüfung des neuen Fahrers konnte der Transport weitergehen. Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen die Gefahrgutverordnung. Die Verantwortlichen müssen mit hohen Bußgeldern rechnen.