Tätlicher Angriff auf einen Bundespolizeibeamten

Am Dienstagnachmittag, 19. November 2019, gab es einen größeren Polizeieinsatz am Oldenburger Hauptbahnhof. Ein Bundespolizeibeamter wurde leicht verletzt.

Beamte der Bundespolizei erteilten gegen 16 Uhr einer Personengruppe am Hauptbahnhof einen Platzverweis, da die Personen aus der Gruppe heraus Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit bespuckt und beleidigt hatten.

Die Personen zeigten sich daraufhin uneinsichtig und aggressiv. Ein 20-jähriger, obdachloser Tatverdächtiger aus der Gruppe attackierte plötzlich einen Bundespolizeibeamten und schlug diesem mit einer Kette, an welcher ein Vorhängeschloss befestigt war, an den Kopf. Durch den tätlichen Angriff wurde der Beamte verletzt und war nicht weiter dienstfähig.

Durch mittlerweile eingetroffene Funkstreifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland wurde der Tatverdächtige fixiert und in Gewahrsam genommen. Eine weitere Person aus der Gruppe machte nunmehr Anstalten eine Polizeibeamtin körperlich anzugreifen und wurde ebenfalls fixiert und zur Dienststelle gebracht.

Nach den beiden Ingewahrsamnahmen beruhigte sich die Situation vor Ort.

3 PKW am Nordenhamer Bahnhof aufgebrochen

Am Dienstag, 12. November 2019, wurden in der Zeit von 06:30 Uhr bis 16:15 Uhr insgesamt drei Pkw am Bahnhof in Nordenham beschädigt.

Bei allen Fahrzeugen wurde jeweils die Fahrzeugscheibe der Beifahrerseite eingeschlagen. Anschließend wurden aus dem Fahrzeuginneren unter anderem persönliche Papiere und Elektronikartikel entwendet. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 450 Euro geschätzt.

Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Nordenham unter der Telefonnummer 04731/9981-0 zu melden.

18-Jähriger mit Handfeuerwaffe und Drogen aufgegriffen

Oldenburg, Hauptbahnhof: Eine Streife der Oldenburger Zoll-Kontrolleinheit überprüfte in den Nachmittagsstunden des vergangenen Samstags eine 18-jährige Person. Das Resultat: Die Zöllner fanden den Nachbau einer Handfeuerwaffe, 50 Platzpatronen sowie sieben Gramm Marihuana.

„Im ersten Kontakt mit meinen Kollegen verneinte der Mann, als er nach Drogen oder anderen verbotenen Gegenständen befragt wurde“, so Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg, zu den Hintergründen der Zollkontrolle.

Dennoch entschieden sich die erfahrenen Beamten für eine körperliche Durchsuchung. Bilanziert stießen sie dabei auf den Nachbau einer Handfeuerwaffe, 50 Schuss Platzpatronen sowie sieben Gramm Marihuana.

„Bei der Handfeuerwaffe handelte es sich um einen Nachbau, der lediglich zum Abfeuern von Platzpatronen geeignet war. Dennoch führen derartige Funde für uns immer zu einer angespannten Kontrollsituation. Solche Schreckschusspistolen wirken im ersten Augenblick wie echte Waffen und sind durchaus in der Lage, schwere Verletzungen zu verursachen.

Zusätzlich besteht für uns nie eine hundertprozentige Sicherheit dafür, dass die Waffen nicht eigens zum Angriff gegen Kontrollpersonal mitgeführt wurden“, erläutert Mauritz weiter.

Durch eine weitere Befragung ergab sich, dass der 18-jährige Mann über keine Berechtigungsnachweise zum Führen der Waffe in der Öffentlichkeit verfügte.

Die Betäubungsmittel, die Waffe und die Munition wurden umgehend durch den Zoll sichergestellt; Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz wurden eingeleitet.

Gleisläufer sorgt für Behinderungen im Bahnverkehr

Ein 30-Jähriger hat am Mittwochvormittag für eine kurze Sperrung aller Gleise im Oldenburger Hauptbahnhof gesorgt. Der aufmerksame Fahrdienstleiter hatte den Mann zuvor in den Gleisen zwischen Hauptbahnhof und Stellwerk entdeckt. Sofort verständigte Bundespolizisten konnten den „Gleisläufer“ bereits wenige Minuten später in den Gleisen antreffen und aus dem Gefahrenbereich verbringen. Für die Dauer des Einsatzes mussten die Gleise für 7 Minuten gesperrt werden. Einige Regionalzüge verspäteten sich wegen des Vorfalls. Der in den Gleisen – lt. eigenen Angaben auf dem Weg nach Ahlhorn (LK OL) – festgestellte Mann hatte gegenüber den Beamten angegeben, aus Gründen der Orientierung sich in den Gleisen bewegt zu haben. Gegen den rumänischen Staatsangehörigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zu einer konkreten Gefährdung des Bahnverkehrs kam es insbesondere aufgrund der schnellen Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der DB AG und Bundespolizei nicht.

Polizei kontrolliert am Bahnhof

Delmenhorst. Mit einem großen Aufgebot an Kräften war die Polizei am Mittwochabend am Delmenhorster Bahnhof präsent. Ziel der ergebnisoffenen Kontrolle war es insbesondere im Bahnhofsbereich aufhältige Personen zu überprüfen.

Bei zwei Personen wurden etwas größere Mengen Marihuana gefunden, die möglicherweise auf Handel mit Betäubungsmitteln hinweisen. Einer der Männer stammt aus Langwedel, der andere aus Delmenhorst. Die Betäubungsmittel sowie weitere Beweismittel wurden beschlagnahmt. Die Polizei leitete gegen Beide ein Ermittlungsverfahren ein. Außerdem befanden sich unter den kontrollierten Personen zwei Männer, aus Nordenham bzw. Delmenhorst, mit offenen Haftbefehlen. Die Beiden wurden mitgenommen zur Dienststelle, wo die Haftbefehle vollstreckt wurden.

Auch einen Verstoß gegen das Waffengesetz stellten die Polizeibeamten fest. Bei einem Mann aus Delmenhorst fanden sie ein sogenanntes Einhandmesser und beschlagnahmten dieses. Im Bereich der Weberstraße wurden zusätzlich Verkehrskontrollen vorgenommen. Hier wurden Fahrzeuge und deren Insassen überprüft.

Solche Großkontrollen nimmt die Polizei im Bereich des Bahnhofs seit Anfang letzten Jahres immer wieder in unregelmäßigen Abständen vor. Anlass hierfür ist, dass es Hinweise aus der Bevölkerung auf vermehrte Auseinandersetzungen, Beleidigungen und ähnliche Vorfällen gab. Auch soll es zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz kommen. Daher wird die Polizei verstärkt in diesem Bereich aktiv, auch um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.

Brand eines Autos am Bahnhof Wildeshausen

Wildeshausen. Am Sonntag, 21.07.2019, gegen 01:00 Uhr, kommt es zu einem Brand eines Autos am Bahnhof in Wildeshausen. Das betroffene Auto war auf dem Parkplatz am Bahnhof abgestellt. Aus bislang unbekannten Gründen kam es im Fahrzeug zu einem Schwelbrand, der letztlich von der Feuerwehr Wildeshausen gelöscht werden konnte. Das Auto wurde durch den Brand schwer beschädigt.

Personen, die Auffälligkeiten festgestellt oder Hinweise zur Brandursache geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Wildeshausen unter 04431-9410 zu melden.

Die Brandermittler der Polizei Wildeshausen haben den Pkw am Montag, 22. Juli 2019, nochmal in Augenschein genommen. Dabei sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass der VW in Brand gesteckt wurde. Der entstandene Schaden am fast 30 Jahre alten Pkw wurde auf 1.000 Euro geschätzt und damit als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft.

Als Brandherd konnte die hintere Rücksitzbank ausgemacht werden. Vermutlich wurde eine Scheibe beschädigt und ein Brandsatz in den Pkw gelegt oder geworfen. Wer am Bahnhof in Wildeshausen verdächtige Personen gesehen hat und Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter 04431/941-0 mit der Polizei in Wildeshausen in Verbindung zu setzen.