Warenrückruf bei Homann

Die HOMANN Feinkost GmbH ruft im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes das Produkt Hamburger Sauce der Marke HOMANN (450ml) zurück.

Aufgrund eines Etikettierungsfehlers können einzelne Flaschen mit der Etikettierung Hamburger Sauce (450ml) der Marke HOMANN ein anderes Produkt enthalten, in dem Weizen, Ei und Senf Bestandteil der Rezeptur sind. Dies kann bei Personen, die an einer Weizen-, Ei-, oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Betroffen ist folgendes Produkt mit dem angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und der angegebenen Chargen-Kennzeichnung auf der Deckeloberseite:

Hamburger Sauce der Marke HOMANN (450ml) MHD 13.07.2020 Charge: L10530281EAN: 4030800597581

Bild: HOMANN Feinkost GmbH

Die Abläufe wurden geprüft und es wurde festgestellt, dass keine weiteren Saucen oder Mindesthaltbarkeitsdaten der Marke HOMANN betroffen sind.Wir bitten Allergiker, vom Verzehr des oben aufgeführten Produkts mit dem angegebenen MHD und der angegebenen Charge abzusehen und das entsprechende Produkt zur Verkaufsstelle zurückzubringen. Dort wird das Produkt ausgetauscht oder der Preis erstattet. Die Homann Feinkost GmbH entschuldigt sich ausdrücklich für die Unannehmlichkeiten und dankt allen Kunden und Verbrauchern für ihr Verständnis. Weitere Informationen erhalten Verbraucher unter der Telefonnummer +49 5421 31502.

Update: Brand in Festzelt

Durch die zuständigen Brandermittler konnten bei der Brandortbegehung Hinweise auf ein vorsätzliches Inbrandsetzen festgestellt werden. Auch ein Brandmittelspürhund wurde zur Feststellung der Brandursache eingesetzt. Intensive Ermittlungen werden unter Hochdruck geführt.

Zum Schutz aller Veranstaltungen und insbesondere aller Gäste des „Faschings um den Ring“ wird die Polizei verstärkt vor Ort sein. In Abstimmung mit dem Veranstalter wird auch der Sicherheitsdienst erhöhte Präsenz zeigen.

Werden während der Veranstaltungstage oder im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht oder Hinweise zu möglichen Tätern erlangt, so sollten Zeugen zu keiner Zeit zögern, den Notruf der Polizei zu wählen.

Zum Brand im Festzelt

Kurz vor Fasching: Brand im Festzelt

Am Mittwoch, 19. Februar 2020, 03:39 Uhr, kam es zu einem Brand eines Festzeltes in Ganderkesee.

Ein aufmerksamer Passant meldete über Notruf Rauchentwicklung im Bereich des Festplatzes an der Raiffeisenstraße. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei konnte die Ursache der Rauchentwicklung festgestellt werden. Die Rückwand eines Festzeltes Rückwand brannte.

Die Feuerwehren hatten den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle und konnten diesen vollständig löschen. Eingesetzt waren die Freiwilligen Feuerwehren Ganderkesee und Falkenburg mit insgesamt 43 Kräften.

Auf einer Fläche von 10qm² wurden Dielenboden, Außenwand und diverse Stahlträger beschädigt. Der Schaden wurde auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

Die Brandermittler des 1. Fachkommissariates haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Delmenhorst unter der Telefonnummer 04221/1559-0 in Verbindung zu setzen.

Gesundes Essen für Kinder: Kitas sind Dreh- und Angelpunkt

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat am Dienstag den Förderbescheid für die Vernetzungsstelle Kitaverpflegung in Niedersachsen in Höhe von 216 000 Euro übergeben.
Julia Klöckner: „Eine ausgewogene Ernährung kann der Schlüssel sein für ein gesundes Leben. Unsere Kindertagesstätten sind hier Dreh- und Angelpunkt. Sowohl für die Vermittlung von Ernährungswissen als auch die praktische Ernährungsbildung mit allen Sinnen. Dass Kinder so früh wie möglich etwa frisches Obst und Gemüse kennen und schmecken lernen, ist wichtig. Um ein hochwertiges Verpflegungsangebot in den Kitas sicherzustellen, setze ich mich für eine flächendeckende Anwendung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ein. Die Etablierung von Vernetzungsstellen – wie hier in Niedersachsen – soll bei der Umsetzung helfen. Also dabei, ein gesundes Essen für Kinder zu ermöglichen und attraktiv zu machen. Als Ministerium unterstützen wir das bundesweit finanziell: Die Gesamtfördersumme für die Vernetzungsstellen habe ich auf zwei Millionen Euro jährlich verdoppelt.“
 
Weitere Informationen Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung:
Die Vernetzungsstellen unterstützen Schulen und Kitas bei der Gestaltung eines gesunden Verpflegungsangebotes. Sie bieten umfassende Informationen zum Thema Verpflegung an, organisieren Fortbildungsveranstaltungen, vermitteln kompetente Fachkräfte für die Beratung der Schulen und Kitas und bauen Netzwerke zwischen Behörden, Wirtschaftsbeteiligten, Trägern, Leitungen sowie Lehrkräften und Eltern auf.
 
Die Arbeit der Vernetzungsstellen für Schulverpflegung wird seit 2008 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in allen 16 Ländern gemeinsam mit den Ländern finanziert. Ziel der Förderung ist es, Einrichtungen in den Ländern zu initiieren und deren Arbeit zu unterstützen, die die DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas und Schulen verbreiten. Die Förderung erfolgt im Rahmen von IN FORM. Inzwischen gibt es auch 13 Vernetzungsstellen für Kita-Verpflegung.
 
Die Förderung dieser Projekte wurde durch Bundesministerin Klöckner für den Förderzeitraum 2019/2020 im Vergleich zum vorangegangenen Förderzeitraum auf zwei Millionen Euro pro Jahr verdoppelt. Für eine Fortsetzung der Förderung ab dem Jahr 2021 werden die Projektinhalte derzeit von den Bundesländern erarbeitet, ein wesentlicher Fokus soll dabei auf der Stärkung des Aspekts der Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung liegen.

 

„Hybrid-Landwirtschaft“ ist Modell für die Zukunft

In Nürnberg eröffnete die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, am 12.02.2020 die 31. Weltleitmesse für Biolebensmittel, die Biofach. Rund 3.800 Aussteller aus 110 Ländern präsentieren sich hier. Zur Messe stellte die Ministerin das diesjährige Ökobarometer zum Konsum von Biolebensmitteln in Deutschland vor.
Zentrale Ergebnisse sind:
  • Jeder zweite gibt an, regelmäßig Bioprodukte zu kaufen – 2018 waren es nur 28 Prozent.
  • Mehr als 90 Prozent geben an, zukünftig zumindest gelegentlich zur Biovariante greifen zu wollen.
  • Neben der fairen Produktion der Lebensmittel (88 Prozent), sind vor allem die Regionalität (86 Prozent) und der Bioaspekt (79 Prozent) den Befragten am wichtigsten, wenn es um den wöchentlichen Einkauf geht.
 
Nach Expertenschätzungen ist die Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln weiter steigend. Der Umsatz liegt bei fast zwölf Milliarden Euro: Ein Plus von 9,7 Prozent.
Julia Klöckner: „Bioprodukte erlangen zunehmend eine starke Marktposition. Den Ökolandbau fördert unser Ministerium auf vielfältige Weise – mit Erfolg! Deutschland hat innerhalb der EU den größten Biomarkt. Die Nachfrage ist ungebrochen, eine wachsende Zahl von Betrieben zeigt sich offen für eine Umstellung.“
Das Bundeslandwirtschafsministerium unterstützt den ökologischen Landbau über spezielle Förderprogramme. Landwirte, die auf ökologischen Landbau umstellen, erhalten etwa eine Umstellungs- sowie Beibehaltungsprämie, zudem gibt es Prämien aus der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik. Mit der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau wurden darüber hinaus gemeinsam mit der ökologischen Lebensmittelbranche maßgebliche Voraussetzungen für die Unterstützung des Wachstums der Branche geschaffen.
Klar sei aber auch, dass es ein gutes Miteinander und eine Annäherung der Produktionsweisen wichtig sei, um eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, so die Ministerin weiter: „Wir brauchen eine Art „Hybrid-Landwirtschaft“: Der Ökolandbau muss weiter produktiver und die konventionelle Anbauweise ressourcenschonender und tierwohlgerechter werden – und dabei ertragreich bleiben. Als Politik schaffen wir die Rahmenbedingungen für eine flächendeckend zukunftsorientierte Anbauweise – ob ökologisch oder konventionell. Zum Beispiel mit unserer Ackerbaustrategie, die wir Ende des vergangenen Jahres vorgelegt haben.“
Weitere Ergebnisse des Ökobarometers
Regionalität hoch im Kurs – bei konventionell und bio
Dass die Potentiale vor allem in der Kombination von Regionalität und Bio liegen, zeigt das aktuelle Schwerpunktthema „Regionale Lebensmittel“ des Ökobarometers. So gaben fast 80 Prozent der Befragten an, dass es ihnen bei Biolebensmitteln besonders wichtig ist, dass diese aus der Region stammen. Gleichzeitig ist die Zufriedenheit mit der Qualität und Verfügbarkeit groß. Vier von fünf Befragten gaben an, das Angebot an regionalen Lebensmitteln in der erreichbaren Umgebung sei durchaus ausreichend. Die Ansprüche im Hinblick auf Qualität, Aussehen oder Geschmack entsprechen denen der meisten Befragten.
Supermarkt bleibt wichtigste Bezugsquelle
Für den Kauf von ökologisch produzierten Lebensmitteln sind auch weiterhin die konventionellen Einkaufsstätten entscheidend: Wie bereits im Vorjahr nutzen neun von zehn Befragten am liebsten den Supermarkt, um Bioprodukte zu erwerben, gefolgt vom Discounter (72 Prozent). Der Absatz im Internet ist immer noch gering (sechs Prozent), steigt aber seit einigen Jahren kontinuierlich.
Die steigende Akzeptanz von Bioprodukten in der breiten Bevölkerung zeigt sich auch in der Entwicklung der Angaben zu den unterschiedlichen Lebensmittelgruppen: Während Bioeier (66 Prozent) und Bioobst und -gemüse (66 Prozent) weiterhin am häufigsten genannt werden, verzeichnet das diesjährige Ökobarometer die größten Veränderungen beim Erwerb von Biobrotwaren und Biokartoffeln. Hier steigt der Anteil der Befragten, die diese Produkte nach eigenen Angaben regelmäßig kaufen, um 13 bzw. zehn Prozentpunkte.
 
Hintergrund zur Studie
Das Ökobarometer wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft seit 2002 regelmäßig in Auftrag gegeben und ist fester Bestandteil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft. Es ist eine repräsentative telefonische Umfrage zum Konsum von Biolebensmitteln. Die aktuelle Studie wurde von infas von Ende Juli bis Ende August 2019 durchgeführt. Für die Ergebnisse wurden insgesamt 1.005 Interviews ausgewertet. Das vorhergehende Ökobarometer stammt aus dem Jahr 2018.

 

Unfallflucht: Rettungswagen bei Alarmfahrt beschädigt

Die Polizei Wildeshausen sucht nach einem unfallflüchtigen Verkehrsteilnehmer, der am Dienstag, 11. Februar 2020, gegen 12:15 Uhr, einen Rettungswagen am Außenspiegel beschädigte und die Fahrt unbehelligt fortsetzte.

Die Besatzung eines Rettungswagens befand sich unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten auf der Wildeshauser Straße auf der Anfahrt zu einem Verkehrsunfall in Aschenstedt. Für einen Überholvorgang im Bereich des Heidewegs befuhren sie die Gegenspur. Als der Entgegenkommende nicht auf Blaulicht und Martinshorn reagierte, scherte der Rettungswagen wieder ein. Hierbei kam es zwischen dem entgegenkommenden Fahrzeug und dem Rettungswagen zum Kontakt zwischen den Außenspiegeln.

Hierbei soll es sich um einen älteren, weißen Transporter gehandelt haben. Der Sachschaden am Rettungswagen wurde auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die Hinweise zum unfallflüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04431/941-0 zu melden (00182691).